SPD Kreisverband Schleswig-Flensburg

Sozial. Gerecht. Vor Ort

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Wir begrüßen Sie recht herzlich auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg.

Auf den fol­gen­den Sei­ten kön­nen Sie unse­ren Kreis­ver­band und unse­re Arbeit im Vor­stand, die Arbeits­ge­mein­schaf­ten und Kreis­tags­frak­ti­on ken­nen­ler­nen. Die Mit­glie­der in den ver­schie­de­nen Gre­mi­en und Orts­ver­ei­nen betei­li­gen sich aktiv in der Mit­ar­beit und Wil­lens­bil­dung. Unter­stützt wer­den wir von unse­rer Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bir­te Pauls. Vie­le Mit­glie­der aus Orts­ver­ei­nen enga­gie­ren sich im Kreis­tag Schles­wig-Flens­burg, in Stadt- und Gemein­de­ver­tre­tun­gen. Sie mischen sich ein und gestal­ten Poli­tik für Ihre und unse­re Regi­on. Ein­mi­schen, Mit­mi­schen und Mit­ma­chen sind die Vor­aus­set­zun­gen unse­rer Demo­kra­tie. Machen Sie mit, enga­gie­ren Sie sich wie wir in der ältes­ten demo­kra­ti­schen Par­tei — in der SPD. Eine Par­tei, die sich für die Zie­le Frei­heit, Frie­den und sozia­le Gerech­tig­keit ein­setzt.

Für den Vor­stand

Bir­te Pauls, Hei­ko Sie­bel-Huff­mann und Hen­rik Vogt

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Kreismitgliederversammlung zum Thema Europa am 24.10.

Am 24.10. kom­men die 5 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Euro­pa­wahl 2019 der SPD Schles­wig-Hol­stein in den Tar­per Land­gast­hof. Del­a­ra Burk­hardt, Enri­co Kreft, Dr. Karin This­sen, Marc Tim­mer und Niklas Will­ma kom­men auf Ein­la­dung des Kreis­ver­ban­des, um mit den Genos­sin­nen und Genos­sen  aus dem Kreis über Euro­pa zu spre­chen. Ab 19:00 stel­len sich die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten vor und freu­en sich auf einen regen Aus­tausch mit Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg — denn Euro­pa geht uns alle an!

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Birte Pauls zur Kreisvorsitzenden gewählt.

Die SPD Schles­wig-Flens­burg hat eine neue Spit­ze. Am 22. Sep­tem­ber 2018 im „Land­gast­hof Tarp“ wähl­te der Kreis­par­tei­tag Bir­te Pauls zur neu­en Vor­sit­zen­den. Der Vor­gän­ger Ralf Wro­bel trat nach 9 Jah­ren Amts­zeit nicht mehr an und kann sich nun mit vol­lem Ein­satz dem Frak­ti­ons­vor­stand im Kreis­tag wid­men.

Pünkt­lich um 10Uhr und moti­viert den Kreis­par­tei­tag zu nut­zen, ver­sam­mel­ten sich die 62 Dele­gier­ten  und Gäs­te im „Land­gast­hof Tarp“. Als Gäs­te konn­ten auch die Kreis­vor­sit­zen­den der Nach­bar­krei­se, also Cars­ten F. Sören­sen aus Nord­fries­land, Jus­tus Kle­be aus Flens­burg und Sön­ke Rix aus Rends­burg-Eckern­för­de begrüßt wer­den. Alle drei beton­ten in ihren Gruß­wor­ten die Wich­tig­keit der nach­bar­schaft­li­chen Bezie­hun­gen und die Einig­keit der Sozi­al­de­mo­kra­tie gegen rech­te Umtrie­be in den Par­la­men­ten sowie in der Gesell­schaft. Der Kreis­par­tei­tag stimm­te den Red­nern mit einem deut­li­chen Applaus zu. Der schei­den­de Kreis­vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel appel­lier­te in sei­nem letz­ten Rechen­schafts­be­richt an die Genos­sin­nen und Genos­sen nach außen geschlos­se­ner auf­zu­tre­ten. Der Kreis­ver­band soll­te sich nicht von dem bun­des­po­li­ti­schen Cha­os anste­cken las­sen. Des­wei­te­ren kri­ti­sier­te Wro­bel den feh­len­den Rück­halt der Genos­sin­nen und Genos­sen vor Ort durch die Bun­des­po­li­tik. „Wir haben ein Glaub­wür­dig­keits­pro­blem. Wir müs­sen uns auf unse­re Grund­wer­te besin­nen. Die SPD muss wie­der die Par­tei der soge­nann­ten „klei­nen Leu­te“ sein!“ so Wro­bel. Auf den Abschied als Kreis­vor­sit­zen­der blickt Wro­bel mit Weh­mut und Freu­de zugleich. Weh­mut auf­grund der Freu­de des Amtes. Trotz aller Wid­rig­kei­ten hat Wro­bel den Job als Kreis­vor­sit­zen­den ger­ne gemacht und ist mit den meis­ten Genos­sen im Kreis zumin­dest ein­mal ins Gespräch gekom­men. Wro­bel fand die rich­ti­gen Wor­te. Nach sei­ner Rede stand der Par­tei­tag zwei Minu­ten klat­schend auf. Sicht­lich gerührt nahm er das Abschieds­ge­schenk an.

Es folg­te die Dis­kus­si­on über diver­se Anträ­ge. Dis­zi­pli­niert und ernst­haft wur­de jeder Antrag dis­ku­tiert. Wei­test­ge­hend wur­de dem Votum der Antrags­be­ra­tungs­kom­mis­si­on gefolgt. Die wohl hef­tigs­te Dis­kus­si­on ent­brann­te bei den Anträ­gen bzw. einem Antrag und einer Reso­lu­ti­on über die Arbeit von Bun­des­par­tei­che­fin Andrea Nah­les im Zusam­men­hang mit der Cau­sa Hans-Georg Maaßen (noch Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­dent). Der Unmut über das Ber­li­ner Spät­som­mer­thea­ter war allen Genos­sin­nen und Genos­sen anzu­mer­ken. Der Tenor der Bei­trä­ge ging deut­lich in die Rich­tung, dass Nah­les eine schlech­te Figur abge­ge­ben hat und der Deal mit der Abset­zung bzw. Straf­be­för­de­rung Maaßens nicht zu ver­mit­teln sei. Den­noch spra­chen sich die Mehr­zahl der Red­ne­rin­nen und Red­ner gegen eine Abset­zung von Andrea Nah­les aus. Das wür­de nur zu einer wei­te­ren Beschäf­ti­gung mit sich selbst füh­ren. Die Ver­ant­wort­li­chen, nament­lich Horst See­ho­fer und Hans-Georg Maaßen, sol­len laut den Genos­sin­nen und Genos­sen gehen. Der Gast und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Sön­ke Rix sowie unse­re Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bir­te Pauls unter­stütz­ten in ihren Rede­bei­trä­gen die­se Hal­tung.

Nach­dem sich die Gemü­ter im Saal nach der hit­zi­gen Dis­kus­si­on zu den tages­ak­tu­el­len Tur­bu­len­zen beru­hi­gen, lei­te­te das Prä­si­di­um die Wahl des neu­en Vor­stan­des ein. Mit einem Ergeb­nis von 82% der abge­ge­be­nen Stim­men wur­de Bir­te Pauls zur neu­en Kreis­vor­sit­zen­den gewählt. In ihrer Bewer­bungs­re­de ging Pauls auf die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se in der Par­tei ein. Alle Berei­che müs­sen auf den Prüf­stand, die Par­tei muss lau­ter und bes­ser sicht­bar nach außen wer­den. Pauls möch­te mit dem neu­en Kreis­vor­stand die inhalt­li­che Arbeit ver­stär­ken, d.h. die Kreis­tags­frak­ti­on und der Kreis­vor­stand sol­len in Zukunft enger zusam­men arbei­ten. Gemein­sam soll die Arbeit öffent­lich­keits­wirk­sam dar­ge­stellt wer­den. Auch die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Kreis­ver­band und den Orts­ver­ei­nen soll inten­si­viert und wei­ße Fle­cken bes­ser in das Par­tei­le­ben ein­ge­bun­den wer­den. Zudem sind Pauls die Bezie­hun­gen zu den benach­bar­ten Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten eine wich­ti­ge Ange­le­gen­heit. Aus­drück­lich meint sie nicht nur die Bezie­hun­gen zu Nord­fries­land, Rends­burg-Eckern­för­de und Flens­burg, son­dern auch zur däni­schen “Soci­al­de­mo­kra­ter­ne“. Den geschäfts­füh­ren­den Vor­stand ergän­zen als 1. Stell­ver­tre­ter Hei­ko Sie­bel-Huff­mann (OV Treia), als 2. Stell­ver­tre­ter Hen­rik Vogt (OV-Schles­wig) und als Kas­sie­rer Ingo Obst (OV-Wan­de­r­up). Han­na Han­sen (OV Treia) wur­de in ihrem Amt als Schrift­füh­re­rin bestä­tigt eben­so wie Tor­ge Johann­sen (OV Jübek) als Bei­sit­zer für die Pres­se­ar­beit. Neu im Vor­stand ist Finn-Ole Höp­ner (OV Sil­ber­stedt) als Bei­sit­zer für die Inter­net­ar­beit. Als Bei­sit­zer des Vor­stan­des wur­den gewählt: Inke Asmus­sen (OV Schles­wig), Kirs­ten Jor­dt (OV Stein­berg­kir­che), Kat­ja Keh­rer (OV Strux­dorf), Andre­as Kup­per­schmidt ( OV Süd­er­bra­rup) Tan­ja Lee­se (OV Tarp), Rotraud Rasch (OV Fahr­dorf), Leon­hard Rohr­mo­ser (OV Schles­wig) und Thors­ten Schacht (OV Kap­peln). Revi­so­ren: Jür­gen Augus­tin (OV Nübel), Mari­na Han­sen , Stein­berg­kir­che und Mat­thi­as Hjor­d­thus (OV Nübel), Vor­sitz Schieds­kom­mis­si­on: Rein­hard Mül­ler ( OV Kropp), Stellv. Vor­sitz Schieds­kom­mis­si­on: Mari­on Call­sen-Mumm (OV Schles­wig) und Har­ry Men­de (OV Kap­peln), Mit­glie­der der Schieds­kom­mis­si­on: Fabi­an Parohl (OV Kropp), Chris­ta Con­rad (OV Schles­wig), Wil­fried Zie­mer (OV Dol­ler­up) und Bet­ti­na Koch (OV Fahr­dorf).

Die neue Vor­sit­zen­de Bir­te Pauls und der alte Vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel über­ga­ben den aus­ge­schie­de­nen Mit­glie­dern des Kreis­vor­stan­des ein klei­nes Prä­sent. Bei­de beton­ten ihre Dank­bar­keit gegen­über den nun ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern des Kreis­vor­stan­des. Dann war es geschafft, gegen 17Uhr wur­de der Par­tei­tag geschlos­sen. Es war ein guter Tag für die SPD Schles­wig-Flens­burg. Die Genos­sin­nen und Genos­sen dis­ku­tier­ten enga­giert und bewie­sen gro­ße Aus­dau­er. Nur so kann eine geball­te Tages­ord­nung bewäl­tigt wer­den! Mit Bir­te Pauls steht nun eine Genos­sin mit einer sehr guten Ver­net­zung zum Lan­des­ver­band an der Spit­ze. Der Kreis­vor­stand ist im Geschlech­ter­ver­hält­nis aus­ge­gli­chen und alle Alters­grup­pen sind ver­tre­ten. Nun gilt es die Par­tei­struk­tur posi­tiv und nach­hal­tig zu ver­bes­sern und unse­re guten Ide­en dann adäquat zu kom­mu­ni­zie­ren!

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Der SPD Kreisvorstand sieht den Zeitpunkt gekommen, Stellung zu der Situation der SPD in Landballig zu nehmen

Kers­tin und Frank Han­sen aus Lang­bal­lig sind ein ver­hei­ra­te­tes Paar. Sie ist Genos­sin und er bei der AfD. Die­ser Umstand allein ist Pri­vat­sa­che und geht nie­man­den etwas an. Dies hat der SPD Kreis­vor- stand in der Ver­gan­gen­heit immer betont: Kei­ne Mit­haft für Ehe­part­ner. Wenn die­ses Paar sich je- doch in die Öffent­lich­keit begibt(u.a. wie beim Auf­tritt in der Fern­seh­sen­dung „Maisch­ber­ger“) und­wenn die Pro­vo­ka­tio­nen des Frank Han­sen aktiv durch sei­ne Frau Kers­tin ver­le­sen wer­den, dann ver- lässt das Paar den pri­va­ten Schutz­raum und wird auc

Zum kon­kre­ten Anlass: So gesche­hen auf der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung der Gemein­de­ver­tre­tung in Lang­bal­lig am 13.06.2018. In der vori­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode waren die Ehe­leu­te Han­sen gemein­sam Mit­glied des Gre­mi­ums, sie für die SPD und er für die ört­li­che Wäh­ler­ge­mein­schaft. Nach der Kom­mu­nal­wahl am 07. Mai 2018 trenn­ten sich ihre poli­ti­schen Wege, d.h. sie bleibt für die SPD in der Gemein­de­ver­tre­tung und er zog für die AfD in den Kreis­tag. Die­ser Kreis­tag tag­te am 13.06.2018 par­al­lel zur Gemein­de­ver­tre­tung in Lang­bal­lig. Frank Han­sen war aber den­noch irgend­wie anwe­send. Sei­ne Frau Kers­tin Han­sen ver­las einen Brief bzw. poli­ti­sche Erklä­rung ihres Man­nes, indem er sich für die ver­gan­ge­nen fünf Jah­re bei sei­nen Mit­strei­tern von der Wäh­ler­ge­mein­schaft bedank­te. Allein die­ses Vor­le­sen des Brie­fes der SPD-Genos­sin Kers­tin Han­sen war schon sehr kuri­os und ist für den SPD-Kreis­vor­stand Schles­wig- Flens­burg schwer nach­zu­voll­zie­hen. In Lang­bal­lig gäbe es laut Frank Han­sen die höchs­te Dich­te von AfD-Mit­glie­dern in ganz Schles­wig-Hol­stein. Die­se Mit­glie­der ver­hal­ten sich jedoch schwei­gend und fürch­ten eine Stig­ma­ti­sie­rung und Aus­gren­zung. Für Frank Han­sen gibt es in die­sem Land kei­ne freie­Mei­nungs­äu­ße­rung. Zitat: „Ganz ein­fach, weil die­se Bür­ger Angst vor der Stig­ma­ti­sie­rung und Aus- gren­zung haben, wie es die Fami­lie Han­sen — und nicht Frank Han­sen — teil­wei­se erle­ben kann. Wenn die­ses Land ein frei­es Land blei­ben soll, dann muss es mög­lich sein sich unbe­scha­det zu sei­ner Mei- nung zu beken­nen.“ Mit­glie­der der „Alt­par­tei­en“, z.B. der Grü­nen sei­en für Frank Han­sen kei­ne „Ma- cher“, son­dern „Bevor­mun­der“. All dies Ver­le­sen von der Genos­sin Kers­tin Han­sen.

Am 02. Juli 2018 tag­te der Kreis­vor­stand der SPD Schles­wig-Flens­burg und natür­lich wur­de auch über die Vor­gän­ge der lang­bal­li­ger Sit­zung dis­ku­tiert. Der SPD-Kreis­vor­stand distan­ziert sich auf das Schärfs­te von der Wie­der­ga­be von AfD Tex­ten durch eige­ne Genos­sen sowie vom Inhalt des ver­le­sen­den Brie­fes und miss­bil­ligt das Ver­hal­ten der Genos­sin Kers­tin Han­sen! Es ist nicht das ers­te Mal, dass sich Kers­tin Han­sen zu der­ar­ti­gen Pro­vo­ka­tio­nen hin­rei­ßen lässt. Sie erweckt zuneh­mend den Ein­druck der Nähe zu eini­gen Posi­tio­nen der AfD. Der SPD Kreis­ver­band steht zur Wer­te­hal­tung der Sozi­al­de­mo­kra­tie gegen Frem­den­hass und Aus­gren­zung. Wir leh­nen die rechts­po­pu­lis­ti­schen Paro­len der AfD ab und tre­ten denen, die spal­ten und het­zen, ent­schie­den ent­ge­gen. Wir for­dern Kers­tin Han­sen auf, sich end­lich klar zu beken­nen und nicht als Steig­bü­gel­hal­ter für die AfD zu agie­ren. Im Kreis­vor­stand wur­de unter ande­rem auch dis­ku­tiert, inwie­weit es sich bei dem Ver­hal­ten der ehe­ma­li­gen Kreis­spre­che­rin um ein par­tei­schä­di­gen­des Ver­hal­ten han­delt, und ob die­ser Vor­gang ein Fall für ein par­tei­in­ter­nes   Schieds­ver­fah­ren ist. Ein­stim­mig sprach sich der Vor­stand für eine poli­ti­sche Miss­bil­li­gung aus und hält sich wei­te­re Schrit­te vor.

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Medienkompetenz: Die Schule ist gefordert

Auf einer Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung des SPD-Kreis­ver­ban­des in Tarp am 23. April 2018 wur­de unter Lei­tung des Kie­ler Jour­na­lis­ten Sven Boh­de das The­ma „Das Smart­pho­ne – Chan­cen und Risi­ken“ aus­führ­lich dis­ku­tiert. Noch glau­ben vie­le Schu­len nach den Wor­ten der Podi­ums­teil­neh­mer Ingo Degner, Kars­ten Stüh­mer, André Hen­se, Fabi­an Parohl, Burk­hard Luc­k­ow und Lea Schulz dar­an, mit einem durch die Schul­kon­fe­renz aus­ge­spro­che­nem Han­dy­ver­bot den Miss­brauch die­ses neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Instru­ments in den Griff zu bekom­men. Doch das sei unmög­lich, die Kin­der und Jugend­li­chen von heu­te sind ihren Leh­rern in der Han­dy­nut­zung deut­lich über­le­gen. Aller­dings mein­ten 40% der Täter, so Opfer­schüt­zer Hen­se, dass sie ihren Miss­brauch nur aus „Jux und Dol­le­rei“ und ohne nach­ge­dacht zu haben gemacht hät­ten und sich der Schwe­re ihres „Mob­bings“ gar nicht bewusst wären.

Hen­se riet dazu, jeden Smart­pho­ne-Miss­brauch sofort bei der Poli­zei anzu­zei­gen und damit in die Öffent­lich­keit zu gehen. Nur auf die­se Wei­se kön­ne man bei den Tätern punk­ten und viel­leicht eine Ver­hal­tens­än­de­rung bewir­ken. Gehol­fen haben offen­bar auch schon Besu­che von uni­for­mier­ten Poli­zis­ten in den Schu­len, was bei den Jugend­li­chen einen star­ken Ein­druck hin­ter­ließ. Die anwe­sen­de Mut­ter einer fünf­zehn­jäh­ri­gen Toch­ter fand das aller­dings weni­ger gut.

Einig waren sich Podi­ums­teil­neh­mer und Gäs­te, dass in ers­ter Linie die Schu­le gefor­dert sei, Medi­en­kom­pe­tenz zu ver­mit­teln. Dazu zähl­ten aber nicht nur der Gebrauch des Han­dys, son­dern auch der kri­ti­sche Umgang mit die­sem und das Bewusst­sein, jeder­zeit zum Opfer oder Täter wer­den zu kön­nen. Offen blieb die Fra­ge, ob es dazu nicht eines neu­en Schul­fa­ches „Medi­en­kom­pe­tenz“ bedür­fe. Wenn Medi­en­kom­pe­tenz ledig­lich als fächer­über­grei­fen­des Unter­richts­prin­zip ver­stan­den wer­de, wür­den sich vie­le Lehr­kräf­te zurück­leh­nen und sich auf Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­las­sen, die sich der Auf­ga­be schon anneh­men wür­den. Immer­hin gibt es an ein­zel­nen Schu­len schon einen „Medi­en-Füh­rer­schein“, den Exper­ten nach einem halb­jähr­li­chen Kurs ver­ge­ben.

Erschre­ckend fan­den die älte­ren Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung die Tat­sa­che, dass es heu­te bei den Jugend­li­chen zuneh­mend zu einer „ver­schrift­lich­ten Münd­lich­keit“ kom­me. „Das Han­dy wird nicht mehr zum Tele­fo­nie­ren benutzt, son­dern um kur­ze eigent­lich nichts­sa­gen­de Mit­tei­lun­gen („Mes­sa­ge“) zu schrei­ben“, bestä­tig­ten die bei­den anwe­sen­den Jusos. Gefähr­lich sei der Gebrauch von sozia­len Netz­wer­ken wie „face­book“, weil der Nut­zer nicht mehr Herr sei­ner Daten sei. Einig war man sich, dass Eltern heu­te viel Ver­trau­en zu ihren Kin­dern und Jugend­li­chen haben müss­ten, denn ihr Medi­en­ge­brauch ließ sich kaum mehr kon­trol­lie­ren. Umso wich­ti­ger sei eine „ver­pflich­ten­de Fort­bil­dung der Lehr­kräf­te“, kon­sta­tier­te ein besorg­ter Vater.

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Website SPD Schleswig-Flensburg zur Kommunalwahl 2018

Die neue Sei­te der SPD Schles­wig-Flens­burg zur Kom­mu­nal­wahl ist online. Hier kön­nen Sie sich über unse­re Kan­di­da­ten­In­nen und unser Wahl­pro­gramm umfas­send infor­mie­ren. http://www.spd-sl-fl.de/

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Der Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion luden zum Jahresempfang

Am 27. März 2018 fand im schles­wi­ger Kreis­haus der tra­di­tio­nel­le Jah­res­emp­fang statt. Die Gast­re­de hielt Hin­rich Jür­gen­sen, Haupt­vor­sit­zen­der des Bun­des der Nord­schles­wi­ger. In sei­ner Rede hob er die Bedeu­tung der deutsch-däni­schen Zusam­men­ar­beit her­vor.
Der Bür­ger­saal im Kreis­haus war gut gefüllt. Neun­zig gela­de­ne Gäs­te aus allen demo­kra­ti­schen Par­tei­en, der Ver­wal­tung sowie Genos­sen aus dem Kreis­ver­band fan­den den Weg in die Flens­bur­ger Stra­ße. Die Ver­an­stal­tung wur­de mit einer vier­hän­di­gen Kla­vier­mu­sik der Brü­der Johan und Jus­tus von Forst­ner beglei­tet. Damit die­ses vier­hän­di­ge Kla­vier­spiel funk­tio­niert, müs­sen die bei­den Jungs gut har­mo­nie­ren. Es war wie eine Meta­pher für die deutsch-däni­sche Zusam­men­ar­beit. Hin­rich Jür­gen­sen hob zu Beginn sei­ner Rede das gute Ver­hält­nis der bei­den Nach­barn her­vor. Jür­gen­sen spar­te aber auch nicht mit kri­ti­schen Äuße­run­gen zur gegen­wär­ti­gen Lage in der Grenz­re­gi­on Son­der­jyl­land-Schles­wig. Die däni­schen Däne­mark sto­ßen bei den deut­schen Bür­gern auf enor­me Kri­tik. Es wur­den in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit gro­ße Chan­cen in der gemein­sa­men Zusam­men­ar­beit ver­passt. Den­noch habe Jür­gen­sen eine gro­ße Hoff­nung auf die Zukunft. Es gäbe neue Mög­lich­kei­ten die Poten­tia­le der Regi­on gemein­sam zu nut­zen, z.B. durch den Bau eines deutsch-däni­schen Grenz­bahn­hofs oder durch gemein­sa­me Lösun­gen in der Tou­ris­mus­po­li­tik. Jür­gen­sens Aus­füh­run­gen wur­den mit zustim­men­dem Bei­fall durch die anwe­sen­den Gäs­te auf­ge­nom­men.
Vor Jür­gen­sen hielt unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Kreis­tag, Ingo Degner, eine mah­nen­de Rede. Die Par­tei sei zu viel mit sich selbst beschäf­tigt. Dies füh­re zu einer Selbst­zer­flei­schung und ist nicht attrak­tiv für den Wäh­ler. Hin­sicht­lich der Kreis­po­li­tik mach­te Degner die Stand­punk­te der Frak­ti­on für die kom­men­den Jah­re klar. Er sag­te dem Schloß Got­torf bei den geplan­ten Umbau­maß­nah­men Unter­stüt­zung zu und sprach sich für die den Stand­ort Schles­wig für das „Haus der Geschich­te“ aus.
Zum Aus­klang wur­de am lecke­ren und viel­sei­ti­gen Buf­fet im Flur und im Bür­ger­saal
mun­ter wei­ter dis­ku­tiert

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Eine Klarstellung: spd-net-sh.de vs. soz.is

Seit dem letz­ten Herbst rumort es in der Gerüch­te­kü­che. Es heißt, der Lan­des­ver­band pla­ne einen neu­en Inter­net­auf­tritt. Das bis­he­ri­ge kos­ten­freie Sys­tem spd-net-sh.de soll abge­schal­tet und ein neu­es kos­ten­pflich­ti­ges Sys­tem mit dem Namen soz.is ein­ge­rich­tet wer­den. Die genaue Höhe des Bei­tra­ges vari­iert von Gespräch zu Gespräch, mal sind es 10 Euro im Monat, mal sind es 10 Euro im Jahr. Auf jeden Fall viel zu hoch für die meis­ten Orts­ver­ei­ne in unse­rem Kreis­ver­band. Glück­li­cher­wei­se waren in den letz­ten Wochen unser Lan­des­vor­sit­zen­der Ralf Steg­ner sowie der Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Götz Bor­chert bei uns im Kreis­vor­stand zu Gast. Ralf Wro­bel frag­te bei bei­den nach und es kann Ent­war­nung aus­ge­ru­fen wer­den! Rich­tig ist, es wird mit soz.is ein neu­es Sys­tem geben. Rich­tig ist auch, dass es kos­ten­pflich­tig ist. Der Grund für die Ein­rich­tung eines neu­en Sys­tems ist viel­schich­tig. Zum einen ist es kom­pa­ti­bel für moder­ne, zumeist mobi­le End­ge­rä­te. Dies ist wie­der­um beim bis­he­ri­gen Sys­tem spd-sh.net nicht der Fall. Zum ande­ren ist es auf einen aktu­el­len Stand was den Schutz vor Hacker­an­grif­fen und die Suche bei goog­le angeht. Falsch ist, dass es kein spd-net-sh.de mehr geben wird. Das alte Sys­tem, wel­ches ja ehren­amt­lich von flei­ßi­gen Genos­sin­nen und Genos­sen betrie­ben wird, bleibt bis auf wei­te­res erhal­ten. Jeder Orts­ver­ein kann sei­ne Sei­te wei­ter betrei­ben und muss nicht zu soz.is wech­seln. Der Lan­des­ver­band und die Frak­ti­on wer­den aller­dings schon in die­sem Jahr umstei­gen. Eini­ge Orts­ver­ei­ne signa­li­sier­ten eben­falls einen Wech­sel. Es ist aber voll­kom­men frei­wil­lig. Die bei­den Sys­te­me sind mit­ein­an­der kom­pa­ti­bel, d.h. die Ver­net­zung der Arti­kel und Ter­mi­ne wird wie bis­her bestehen blei­ben.

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Die Berichterstattung des „shz“ – Ein Anlass zur Diskussion

Die Genos­sin­nen und Genos­sen unse­res Kreis­ver­ban­des haben sich schon mehr­mals über die Bericht­erstat­tung der Par­tei­ver­an­stal­tun­gen in den Zei­tun­gen des „shz“ geär­gert. Vie­le haben den Ein­druck, dass ein Kame­rad­schafts­fest der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr in Keel­bek oder ein Fuß­ball­spiel der drit­ten Mann­schaft des TSV Süd­er­bra­rup aus­führ­li­cher und neu­tra­ler dar­ge­stellt wer­den als die Akti­vi­tä­ten der Kreis-SPD. Nun sind Ein­drü­cke kei­ne Fak­ten und eine sehr unsi­che­re Quel­le. Der Kreis­vor­stand hat sich nun auf­ge­macht und eini­ge Bei­spie­le zusam­men­ge­tra­gen. Die Samm­lung in den letz­ten bei­den Mona­ten, also im Dezem­ber 2017 und im Janu­ar 2018 bestä­tig­te den Ein­druck der unglei­chen Behand­lung.
Unser Kreis­vor­sit­zen­der Ralf Wro­bel hat am 16.Januar 2018 im Rah­men der Mit­glie­der­kon­fe­renz mit Ralf Steg­ner den Pres­se­ver­tre­ter Gero Tritt­maack auf die Par­tei­öf­fent­lich­keit der Ver­an­stal­tung hin­ge­wie­sen, d.h. Tritt­maack durf­te der Ver­an­stal­tung bei­woh­nen, jedoch nicht davon berich­ten.

Am Sonn­abend dar­auf erschien in den Schles­wi­ger Nach­rich­ten fol­gen­der Kom­men­tar:

Am Ran­de bemerkt
Gute Stim­mung
Gero Tritt­maack
Man kennt das ja von sich selbst: Es gibt Ärger in der Fami­lie, man dis­ku­tiert, strei­tet, ringt um Lösun­gen – und merkt dann, dass der neu­gie­ri­ge Nach­bar zuhört. Klar, das will man nicht. Wäre ja auch noch schö­ner. Und das sagt man dann natür­lich auch ganz deut­lich. Etwas anders stellt sich die Situa­ti­on dar, wenn es nicht um pri­va­te Ange­le­gen­hei­ten geht, son­dern öffent­li­che. Und da sind wir schon bei der SPD im Kreis Schles­wig-Flens­burg, die sich in der ver­gan­ge­nen Woche im Ruhe­krug traf, um sich in aller Ruhe von ihrem Lan­des­chef Ralf Steg­ner erklä­ren zu las­sen, wie das mit der Gro­Ko in Ber­lin so zu funk­tio­nie­ren hat. Es wäre doch sehr inter­es­sant für die poten­zi­el­len Wäh­ler gewe­sen, wenn sie in der Zei­tung hät­ten nach­le­sen kön­nen, wie die hie­si­ge SPD in die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on denkt. Schließ­lich sind ja bald Kom­mu­nal­wah­len. Und da hät­te man sich als Wäh­ler ja viel­leicht gern ein Bild gemacht.
Aber der Par­tei­vor­stand ent­schied anders. Die Ver­an­stal­tung bekam den Stem­pel „par­tei­öf­fent­lich“ – also öffent­lich, aber nur für Mit­glie­der. Und war­um die Geheim­nis­krä­me­rei? Man wol­le Luft haben, die Sache ein­mal rich­tig zu dis­ku­tie­ren, sag­te der Kreis­vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel. Und die Stim­mung aus­lo­ten. Obwohl – die sei ja offen­sicht­lich ganz pri­ma, merk­te Wro­bel schon vor Beginn der Ver­an­stal­tung mit einer wei­ten Ges­te über die ver­sam­mel­ten Mit­glie­der an, die gera­de ihre Geträn­ke bestell­ten. Alles klar.
Was spä­ter hin­ter ver­schlos­se­nen Türen geschah, bleibt im Dun­keln. Die Wäh­ler müs­sen sich nun ohne die­se Zusatz­in­for­ma­tio­nen Gedan­ken dar­über machen, wem sie bei der nächs­ten Wahl ihre Stim­me geben. Und wenn die Stim­mung danach immer noch gut ist, haben die Stim­mungs­be­auf­trag­ten Wro­bel und Steg­ner doch alles rich­tig gemacht. Oder?

Schles­wi­ger Nach­rich­ten vom 20.01.2018 Seite.22

Die­ser über­aus nega­ti­ve Kom­men­tar, indem die Kreis-SPD dar­ge­stellt wird, als ob sie es nicht nötig hät­te mit dem Wäh­ler zu kom­mu­ni­zie­ren, ver­an­lass­te Ralf Wro­bel zum Schrei­ben eines Leser­brie­fes. Am 23.Januar 2018 reich­te Wro­bel die­sen Leser­brief in die Redak­ti­on der Schles­wi­ger Nach­rich­ten ein:

Leser­brief auf­grund des Kom­men­tars von Herrn Tritt­maack am 20.01.2018 in den Schles­wi­ger Nach­rich­ten
Der Kom­men­tar von Herrn Tritt­maack hat mich gewun­dert. Zu der Ver­an­stal­tung in Ruhe­krug möch­te ich anmer­ken, dass ich Herrn Tritt­maack gesagt habe, dass er ger­ne an die­ser Ver­an­stal­tung teil­neh­men kann, aber nicht über die­se berich­ten darf. Ich hal­te es für legi­tim, dass sich eine Par­tei intern aus­tau­schen kann und offen über die Situa­ti­on spre­chen darf, die­ses ist – da wer­den Sie mir zustim­men – im Bei­sein der Pres­se nur ein­ge­schränkt mög­lich. Zudem ist die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on der SPD für jede Genos­sin bzw. jeden Genos­sen alles ande­re als Rou­ti­ne oder blas­ser Par­tei­all­tag. Die­ser Vor­gang ist nicht außer­ge­wöhn­lich. Auch ande­re Par­tei­en tagen unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit. Anschlie­ßend haben wir unse­re Mit­glie­der und alle Inter­es­sier­ten aus­führ­lich auf unse­rer Inter­net­sei­te infor­miert.
Ich möch­te die Gele­gen­heit nut­zen und ein wei­te­res Ärger­nis anspre­chen. Ihre Zei­tung berich­tet in sehr vie­len Fäl­len nicht fair und aus­ge­wo­gen im Ver­gleich zu den Ver­an­stal­tun­gen ande­rer Par­tei­en. Eine Ungleich­be­hand­lung muss­ten wir Sozi­al­de­mo­kra­ten jüngst erfah­ren. Auf dem SPD-Kreis­par­tei­tag am 16.Dezember 2017 in Tarp ist vom SHZ nie­mand erschie­nen. Am Mon­tag dar­auf haben wir einen fer­ti­gen Arti­kel mit einer tabel­la­ri­schen Auf­lis­tung unse­rer Kreis­tags­kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten ein­ge­reicht, erschie­nen ist lei­der ein blas­ser 3Zeiler mit dem Hin­weis auf die ers­ten sechs Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten. Zum Ver­gleich: Über den letz­ten CDU-Kreis­par­tei­tag gab es am 17.Januar 2018 einen halb­sei­ti­gen Bericht mit Bil­dern und der kom­plet­ten Lis­te der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten.
Wir laden sie ger­ne zu unse­ren zukünf­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen ein und hof­fen, dass sie mit dem glei­chen Ein­satz über unse­re Par­tei berich­ten, wie Sie es ger­ne über unse­re Ver­an­stal­tung in Ruhe­krug getan hät­ten.
Ralf Wro­bel Kreis­vor­sit­zen­der der SPD in Schles­wig-Flens­burg

Der Brief wur­de am 25.Januar 2018 in den Schles­wi­ger Nach­rich­ten ver­öf­fent­licht. Dies hat Wro­bel und den Kreis­vor­stand gefreut. Aller­dings ist der Brief ver­kürzt wor­den und die eigent­li­che Kri­tik an der Bericht­erstat­tung des „shz“ ging ver­lo­ren. Es erschien fol­gen­de ver­kürz­te Ver­si­on des Leser­brie­fes:

Leser­brief
Legi­tim
Zu: Am Ran­de bemerkt: „Gute Stim­mung“ (Aus­ga­be vom 20. Janu­ar)
Der Kom­men­tar von Herrn Tritt­maack hat mich gewun­dert. Zu der Ver­an­stal­tung im Ruhe­krug möch­te ich anmer­ken, dass ich Herrn Tritt­maack gesagt habe, dass er ger­ne an die­ser Ver­an­stal­tung teil­neh­men kann, aber nicht über die­se berich­ten darf. Ich hal­te es für legi­tim, dass sich eine Par­tei intern aus­tau­schen kann und offen über die Situa­ti­on spre­chen darf, die­ses ist im Bei­sein der Pres­se nur ein­ge­schränkt mög­lich.
Zudem ist die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on der SPD für jede Genos­sin und jeden Genos­sen alles ande­re als Rou­ti­ne oder blas­ser Par­tei­all­tag.
Die­ser Vor­gang ist kei­nes­falls unge­wöhn­lich. Auch ande­re Par­tei­en tagen in geschlos­se­nen Ver­an­stal­tun­gen. Anschlie­ßend haben wir unse­re Mit­glie­der und alle Inter­es­sier­ten auf unse­rer Inter­net­sei­te über die­sen Abend infor­miert.
Ralf Wro­bel, Kreis­vor­sit­zen­der der SPD Schles­wig-Flens­burg

Schles­wi­ger Nach­rich­ten vom 25.01.2018 Sei­te 14
Der weg­ge­las­se­ne Teil des Leser­brie­fes ist nicht aus­ge­dacht. Die Arti­kel über die betref­fen­den Kreis­par­tei­ta­ge lie­gen vor.
Zum Ver­gleich:
 

Schles­wi­ger Nach­rich­ten  17.01.2018 Sei­te 15
Schles­wi­ger Nach­rich­ten 21.12.2017 Sei­te 10

Wro­bel und der Kreis­vor­stand möch­ten mit dem Auf­zei­gen der unglei­chen Bericht­erstat­tung nicht auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs mit dem „shz“ gehen. Es wird in naher Zukunft der Dia­log gesucht und hof­fent­lich kon­struk­tiv über die­ses The­ma gespro­chen und Lösun­gen gefun­den wer­den.

Allgemein

Die Mitgliederkonferenz diskutiert über die Sondierungen

Der lan­ge Schat­ten der Son­die­rungs­ge­sprä­che in Ber­lin reicht bis in das „Hotel Ruhe­krug“ bei Schles­wig.

Die Genos­sin­nen und Genos­sen des Kreis­ver­ban­des Schles­wig-Flens­burg waren ein­ge­la­den, um mit dem Lan­des­vor­sit­zen­den Ralf Steg­ner die Ergeb­nis­se der Gro­Ko-Ver­hand­lun­gen zu dis­ku­tie­ren.

Schon bevor Ralf Steg­ner das Red­ner­pult betrat wur­den unter den Genos­sin­nen und Genos­sen eif­rig die Stand­punk­te aus­ge­tauscht. Es sind unru­hi­ge Zei­ten in die Chris­ti­an Lind­ner und Wolf­gang Kubicki die Sozi­al­de­mo­kra­tie mit ihrem Nein zu Jamai­ka hin­ein gewor­fen haben. Pünkt­lich um 19.30 Uhr begann Steg­ner mit sei­nen Aus­füh­run­gen. Er stell­te die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Hand­schrift der Son­die­rungs­er­geb­nis­se aus­führ­lich vor. In der Euro­pa­po­li­tik wür­de es zu einer Kehrt­wen­de kom­men. Zusam­men mit Frank­reich soll die EU trans­pa­ren­ter und bür­ger­nä­her wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Zudem sol­len Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me zur Bekämp­fung der Arbeits­lo­sig­keit in den süd­li­chen Mit­glieds­län­dern auf den Weg gebracht wer­den. Die Arbeits­markt­po­li­tik im Inland wird durch ein Recht auf Wei­ter­bil­dung der Arbeit­neh­mer zukunfts­fä­hig gemacht und das Hartz IV Schon­ver­mö­gen soll auf den Prüf­stand gestellt wer­den. Laut Son­die­rungs­pa­pier soll es zukünf­tig ein Recht auf Teil­zeit, ein Aus­bau des Bafögs, eine Wie­der­her­stel­lung der pari­tä­ti­schen Kran­ken­ver­si­che­rung sowie eine Stär­kung des sozia­len Woh­nungs­baus über 2018 hin­aus geben. Die For­de­rung des DGB nach einem gesetz­lich fest­ge­schrie­be­nen Ren­ten­ni­veau in Höhe von 48% konn­te eben­so durch­ge­setzt wer­den wie eine Auf­wei­chung des Koope­ra­ti­ons­ver­bo­tes in der Bil­dung. So klar und deut­lich Steg­ner die Erfol­ge dar­stell­te, so schnör­kel­los bezog er eben­falls Stel­lung zu den The­men­be­rei­chen wo es nicht gelun­gen ist Inhal­te durch­zu­set­zen. Bei­spiels­wei­se ist es nicht gelun­gen das Steu­er­sys­tem fai­rer und aus­ge­gli­che­ner zu gestal­ten, die Ein­füh­rung einer Bür­ger­ver­si­che­rung, also der Abschaf­fung der Zwei-Klas­sen-Medi­zin, konn­te nicht ver­mel­det wer­den und er berich­te­te, dass die Abschaf­fung der unbe­grün­de­ten befris­te­ten Arbeits­ver­trä­ge auf­grund des Wider­stan­des der Uni­on nicht auf der Ergeb­nis­lis­te steht. Steg­ner been­de­te die Rede mit einem Aus­blick. Wenn es zu einer erneu­ten Koali­ti­on mit der Uni­on kommt, dann wird nach der Hälf­te der Legis­la­tur­pe­ri­ode Bilanz gezo­gen und nicht zurück­ge­schreckt Kon­se­quen­zen zu zie­hen. Beson­ders der die­ser Punkt brach­te dem Lan­des­vor­sit­zen­den zustim­men­den Bei­fall.

Es folg­te eine inten­si­ve Dis­kus­si­on mode­riert vom Kreis­vor­sit­zen­den Ralf Wro­bel und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bir­te Pauls. Der Zwie­spalt der Genos­sin­nen und Genos­sen zwi­schen der Sor­ge um die Par­tei und die staats­po­li­ti­sche Ver­ant­wor­tung wur­de mehr als deut­lich. Mehr­fach wur­de Besorg­nis über den Umgang der CSU mit der SPD geäu­ßert. Der Wort­bruch beim Gly­pho­sat und die ver­ba­len Ent­glei­sun­gen sei­tens Alex­an­der Dob­rindt und Sven Scheu­er lös­ten hef­ti­ge Emo­tio­nen aus. Die Man­dats­trä­ger vor Ort tru­gen Steg­ner ihre Beden­ken für den Kom­mu­nal­wahl­kampf vor. Die SPD habe wie­der ein Ver­spre­chen gebro­chen und wie­der an Ver­trau­en ver­lo­ren. Wie sol­len sie im kom­men­den Wahl­kampf dar­auf reagie­ren? Gedul­dig hör­te Steg­ner sich die Wort­mel­dun­gen an und nahm zu jeder Aus­sa­ge aus­führ­lich Stel­lung. Er appel­lier­te an die Genos­sin­nen und Genos­sen Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen zuzu­las­sen um eini­ge Berei­che nach zu ver­han­deln. Die Beden­ken gegen­über der CSU sto­ßen bei Steg­ner auf Ver­ständ­nis. Sein Mit­tel dage­gen heißt Selbst­be­wusst­sein. Die CSU hat kei­ne eige­nen Vor­stel­lun­gen außer einer restrik­ti­ven Flücht­lings­po­li­tik. Ohne die Sozi­al­de­mo­kra­ten gibt es kei­ne neue Regie­rung. Dies soll­ten auch die CSU-Ver­tre­ter deut­lich spü­ren.

Nach fast drei Stun­den Rede und Dis­kus­si­on schlos­sen die Mode­ra­to­ren die Ver­an­stal­tung. Bir­te Pauls bedank­te sich bei den Genos­sin­nen und Genos­sen für eine sach­li­che Dis­kus­si­on. Trotz aller Gefühls­wal­lun­gen blieb es fair. Die Ver­an­stal­tung lös­te bei vie­len Nach­denk­lich­keit aus. Ein kate­go­ri­sches Nein zu Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen war nicht zu ver­mer­ken. Es über­wog die Skep­sis gegen­über der Uni­on, aber auch die Hoff­nung, dass wei­te­re Ver­hand­lun­gen zu deut­li­che­ren sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Ergeb­nis­sen füh­ren.

Allgemein

Kreisparteitag in Tarp

Trotz des kurz­fris­tig ange­setz­ten Ter­mins und der Vor­weih­nachts­zeit kamen die Genos­sin­nen und Genos­sen zahl­reich am Sonn­abend, den 16.12.2017 um 11.00 Uhr in den Land­gast­hof Tarp. Die SPD Schles­wig-Flens­burg traf sich um zwei Flie­gen mit einer Klap­pe zu schla­gen. Zum einen um das Pro­gramm zur Kom­mu­nal­wahl im Mai 2018 zu dis­ku­tie­ren und zu ver­ab­schie­den. Und zum Ande­ren um die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für den Kreis­tag fest­zu­le­gen.

Die Gruß­wor­te wor­den von Hans-Wer­ner Johann­sen als gast­ge­ben­den Orts­ver­ein und von Sön­ke Rix, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Rends­burg-Eckern­för­de, gehal­ten. Johann­sen berich­te­te aus der Tar­per Kom­mu­nal­po­li­tik, Sön­ke Rix aus ers­ter Hand über den Stand der Din­ge in Ber­lin. Rix stell­te klar, dass die Son­die­rungs­ge­sprä­che kein Auto­ma­tis­mus für die Bil­dung einer erneu­ten Gro­ßen Koali­ti­on sei­en. „Die FDP hat Jamai­ka ver­bockt und wir, die SPD, sind kein Lücken­fül­ler!“, und erhielt einen zustim­men­den Bei­fall der Dele­gier­ten.

Als ers­te Wahl­hand­lung des Tages wur­de Tor­ge Johann­sen aus dem Orts­ver­ein Jübek zum Bei­sit­zer für die Pres­se­ar­beit in den Kreis­vor­stand gewählt. Somit ist der vakan­te Pos­ten besetzt und der Kreis­vor­stand wie­der voll­stän­dig. Fol­gend refe­rier­te der Vor­sit­zen­de der Kreis­tags­frak­ti­on Ingo Degner aus der ver­gan­ge­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode. Die Bewäl­ti­gung der Flücht­lings­kri­se war eine enor­me Auf­ga­be für den Kreis Schles­wig-Flens­burg. Den­noch konn­te Degner auf­grund einer effi­zi­en­ten Ver­wal­tung und einer soli­den Arbeit des Kreis­ta­ges den Rück­gang des Schul­den­stan­des und der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen im Kreis ver­mel­den. Der nächs­te Punkt der Tages­ord­nung bil­de­te die Dis­kus­si­on des Wahl­pro­gramms, wel­ches ein­stim­mig ver­ab­schie­det wur­de. Die Schwer­punk­te wur­den auf gute Arbeit, Leben und Erho­lung und auf eine Poli­tik mit Augen­maß gelegt. Die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft, bei­spiels­wei­se der Breit­band­aus­bau, die Siche­rung der lebens­lan­gen Qua­li­fi­zie­rung oder der Kin­der­gar­ten­aus­bau wer­den in die­sem Pro­gramm the­ma­ti­siert. Das Poten­ti­al der Regi­on soll für die Men­schen vor Ort genutzt wer­den. Auch in Tarp war für die Genos­sin­nen und Genos­sen die Erneue­rung der Par­tei ein sehr erns­tes Anlie­gen. Es wur­de u.a. über die Ein­füh­rung einer Juso-Quo­te in den ver­schie­de­nen Par­tei­gre­mi­en dis­ku­tiert. Eben­falls war die Aus­ge­stal­tung des Sozi­al­staa­tes in Form des bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens ein Dis­kus­si­ons­the­ma. Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bir­te Pauls wies dar­auf hin, dass es bereits eine Ver­an­stal­tung der Land­tags­frak­ti­on zu die­sem The­ma in Kiel gab und die Ergeb­nis­se aus­ge­wer­tet wer­den. Gegen 15.00 Uhr schloss das Prä­si­di­um den Kreis­par­tei­tag und eröff­ne­te die Kreis­de­le­gier­ten­kon­fe­renz.

Es wur­de nun über die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Wahl des nächs­ten Kreis­ta­ges abge­stimmt wer­den. Alle 23 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten stell­ten sich dem Audi­to­ri­um jeweils in kur­zen Bei­trä­gen vor. Der Lis­ten­vor­schlag des Kreis­vor­sit­zen­den Ralf Wro­bel wur­de begrün­det durch einen Aus­gleich der Regio­nen, der Geschlech­ter, der Berufs­grup­pen und der Genera­tio­nen. Die ver­ab­schie­de­te Lis­te steht für ein Zusam­men­spiel zwi­schen erfah­re­nen Kräf­ten und neu­en, fri­schen Gesich­tern. Auf Lis­ten­platz 1 wur­de Ingo Degner aus Schles­wig gewählt, Lis­ten­platz 2 Han­na Han­sen (Treia), Lis­ten­platz 3 Ralf Wro­bel (Bre­bel), Lis­ten­platz 4 Petra Schul­ze (Schu­by) und auf Lis­ten­platz 5 Kars­ten Stüh­mer (Schaal­by). Auch die SPD im Kreis Schles­wig-Flens­burg wird jün­ger und weib­li­cher. Mit Inga Faust, einer 23 jäh­ri­gen Poli­zis­tin, ist ein viel­ver­spre­chen­des Talent auf den sechs­ten Lis­ten­platz gewählt wor­den.

Um 17.30 Uhr wur­de die Sit­zung geschlos­sen. Die Dele­gier­ten hat­ten gan­ze Arbeit geleis­tet. Dis­zi­pli­niert und enga­giert haben sie die SPD im Kreis Schles­wig-Flens­burg für die kom­men­de Kom­mu­nal­wahl im Mai 2018 auf­ge­stellt und wich­ti­ge Dis­kus­sio­nen zur Erneue­rung der Par­tei geführt. Nicht zuletzt konn­te eine hete­ro­ge­ne und leis­tungs­star­ke Kan­di­da­ten­lis­te auf den Weg gebracht wer­den.

Nach­trag per 17.01.2018

Die Ver­an­stal­tung war der Pres­se einen „knap­pen 3- Zei­ler wert“, obwohl sie ein­ge­la­den war. In der heu­ti­gen Aus­ga­be des shz (Flens­bur­ger Tage­blatt) wur­de über die glei­che Ver­an­stal­tung (Wahl der Kan­di­da­ten) der Kreis- CDU in gro­ßer Auf­ma­chung mit Bild berich­tet.  Soviel dazu…

 

Die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten:

Lis­ten­platzNameWahl­kreis
1Ingo DegnerSchles­wig
2Han­na Han­senEllingstedt, Groß Rhei­de, Hol­lingstedt, Hüs­by, Sil­ber­stedt, Treia
3Ralf Wro­belBöel, Bre­bel, Doll­rott­feld, Loit, Mohr­kirch, Nor­der­bra­rup, Nott­feld, Rüg­ge, Saus­trup, Scheg­ge­rott, Süd­er­bra­rup, Wag­gers­rott
4Petra Schul­zeBol­lingstedt, Jübek, Lür­schau, Schu­by
5Kars­ten Stüh­merBoren, Bro­ders­by, Goltoft, Nübel, Schaal­by, Stein­feld, Taar­stedt, Tolk, Twedt, Uls­nis
6Inga FaustBer­gen­hu­sen, Börm, Meg­ger­dorf, Dörps­tedt, Erfde, Nor­der­sta­pel, Süd­er­sta­pel, Tie­len, Wohl­de
7Cle­mens Teschen­dorfDol­ler­up, Grund­hof, Lang­bal­lig, Munk­bra­rup, Rings­berg, Stein­berg, Stein­berg­kir­che, Wes­ter­holz
8Simo­ne Ull­mannMit­tel­an­geln, Schna­rup-Thum­by, Sörup
9Hol­ger Gro­te­guthSchles­wig,
10Ben­te Rei­merArnis, Grö­ders­by, Kap­peln, Oers­berg, Raben­kir­chen-Fau­lück
11Hol­ger Zschie­scheHar­ris­lee
12Inke Asmus­senSchles­wig
13And­re Hen­seHan­de­witt
14Kat­ja Keh­rerBök­lund, Havetoft, Idstedt, Klapp­holz, Neu­be­rend, Sie­ver­stedt, Stolk, Strux­dorf, Süd­er­fah­ren­stedt
15Burk­hard Luc­k­owBöxlund, Gro­ßen­wie­he, Holt, Hörup, Lin­de­witt, Meyn, Nord­hack­stedt, Schaf­flund, Wees­by
16Jür­gen Cor­desOever­see, Tarp
17Peter Cas­perAlt Ben­ne­bek, Klein Ben­ne­bek, Klein Rhei­de, Kropp, Teten­hu­sen
18Jür­gen Klo­seAhne­by, Esgrus, Gel­ting, Has­sel­berg, Krons­gaard, Maas­holm, Nie­by, Nies­grau, Pom­mer­by, Rabel, Raben­holz, Stang­heck, Ste­r­up, Stol­te­büll
19Burk­hard Ger­lingAus­a­cker, Frei­en­will, Groß­solt, Hürup, Hus­by, Maas­büll, Tas­trup
20Ger­hard SchulzBorg­we­del, Bus­dorf, Dan­ne­werk, Fahr­dorf, Gel­torf, Jagel, Lot­torf, Selk
21Mar­co FrahmEgge­bek, Jan­ne­by, Jer­rishoe, Jörl, Lang­stedt, Soller­up, Süd­er­hack­stedt, Wan­de­r­up
22Dirk Ped­ding­hausGlücks­burg, Wees
23And­re WölmHan­de­witt, Har­ris­lee, Jar­de­lund, Medel­by, Oster­by, Walls­büll
24Jan Hen­rik Vogtohne Wahl­kreis
25Fabi­an Parohlohne Wahl­kreis
26John-Hen­drik Paul­senohne Wahl­kreis