SPD Kreisverband Schleswig-Flensburg

Sozial. Gerecht. Vor Ort

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Wir begrüßen Sie recht herzlich auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg.

Auf den folgenden Seiten können Sie unseren Kreisverband und unsere Arbeit im Vorstand, die Arbeitsgemeinschaften und Kreistagsfraktion kennenlernen. Die Mitglieder in den verschiedenen Gremien und Ortsvereinen beteiligen sich aktiv in der Mitarbeit und Willensbildung. Unterstützt werden wir von unserer Landtagsabgeordneten Birte Pauls. Viele Mitglieder aus Ortsvereinen engagieren sich im Kreistag Schleswig-Flensburg, in Stadt- und Gemeindevertretungen. Sie mischen sich ein und gestalten Politik für Ihre und unsere Region. Einmischen, Mitmischen und Mitmachen sind die Voraussetzungen unserer Demokratie. Machen Sie mit, engagieren Sie sich wie wir in der ältesten demokratischen Partei – in der SPD. Eine Partei, die sich für die Ziele Freiheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Für den Vorstand

Ralf Wrobel, Birte Pauls und Karsten Stühmer

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Ein Nachmittag mit Henning Scherf

„Unsere Seniorinnen und Senioren sind alt genug selber zu entscheiden, wie sie leben wollen. Sie darin zu unterstützen ist unsere Aufgabe!“ Mit diesem Zitat aus dem SPD Landtagswahlprogramm begrüßte Landtagsabgeordnete Birte Pauls, SPD Dienstagnachmittag die Gäste im vollem Saal der Strandhalle.

Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Bremen und jetziger Autor war ihrer Einladung gefolgt und unterstützte diese These ausdrücklich. Er warb in seiner Rede   sehr dafür, die „ Alten“ nicht in Einrichtungen auf die grüne Wiese „ unterzubringen.“ Man sollte den Alten nicht alles abzunehmen, sondern ihnen Möglichkeiten des Lebens mitten in der Gesellschaft, Dörfer, Städte und Quartiere schaffen und ihnen wirkliche Teilhabe ermöglichen. Tägliche Aufgaben und seien sie noch so klein, halten genauso fit wie Gemeinschaft, „ sagte Scherf und erzählte humorvoll von vielen Beispielen. Er machte Werbung für Pflegewohngemeinschaften und Wohnprojekte, die die Eigeninitiative und ehrenamtliche Hilfe in den Vordergrund stellen. Mit Blick auf die demographische Entwicklung sagt Scherf: „ Wir Alten wollen nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein!“

In diesem Zusammenhang stellten sich die Vertreter des Wohnprojektes „Leven in‘t huus“ vor. Diese Gruppe von älteren und jungen Menschen will gerne in Schleswig ein Mehrgenerationswohnen organisieren und fühlte sich auch durch das Vorgespräch mit Henning Scherf in ihrem Vorhaben gestärkt. Sie hoffen auf Unterstützung der Stadt. „ Ich finde, dass würde Schleswig gut zu Gesicht stehen! Ein buntes Angebot von verschiedenen Wohnformen macht die Stadt attraktiver“ unterstrich Pauls.

Birte Pauls betonte, dass es aber, wenn es irgendwann doch notwendig ist, an professioneller Unterstützung nicht fehlen darf. „Deshalb ist es wichtig, die Pflegeberufe zu stärken. Vieles wurde in den letzten 5 Jahren auf den Weg gebracht: Die Altenpflegeausbildung ist endlich kostenfrei, Projekte zur Reduzierung von doppelten Dokumentationsaufgaben werden erfolgreich umgesetzt, die Pflegekammer ist in der Gründungsphase, ein pflegewissenschaftliches Studium ist neu eingerichtet worden. Es ist ein Demenzplan erstellt worden, Tariflöhne können bei Pflegesatzverhandlungen geltend gemacht werden, ein modernes Pflegeberufegesetz ist in Arbeit und wir brauchen endlich einen gesetzlichen Personalbemmessungsschlüssel. „Gute Pflege braucht mehr Personal!“

Auch wenn es bei der Veranstaltung um das Thema Leben im Alter ging, wurde ein wichtiger Bereich nicht ausgeklammert: „ Wir wollen das Angebot von wohnortnahen Hospizbetten ausbauen. In einer schweren Situation des Abschiedsnehmens dürfen Angehörige nicht zusätzlich mit langen Anfahrtswegen oder zermürbenden Wartezeiten belastet werden. Deshalb braucht Schleswig ein Hospiz!“ betonte Birte Pauls. Frau Rother vom ambulanten Hospizdienst und Frau Schulze vom Freundeskreis Hospizdienst e.v. stellten ihre Arbeit und die weiteren Pläne vor und warben um Unterstützung.  

Es gibt viele Fragen zum Thema Hilfe und Pflege, das wurde auch in der Gesprächsrunde deutlich. Aber woher soll man wissen, was so alles möglich ist?“ Wir haben die trägerunabhängigen Pflegestützpunkte als Beratungsstellen landesweit ausgebaut. Der einzige Kreis, der noch fehlt ist der Kreis Schleswig –Flensburg. Das ist sehr bedauerlich, die Finanzierung durch das Land steht“, betonte Pauls.

Das Leben im Alter hat viele Fassetten und die Liebe gehört selbstverständlich dazu. Das machte Reinhard Großmann bei einer kurzen Vorstellung seines neuen Buches „ Walter und Susanne“ deutlich.

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Ein Politiker auf Bestellung – Sozi frei Haus!

Die drei Landtagswahlkampf-Kandidaten des Kreises Schleswig-Flensburg Birte Pauls, Karl-Heinz Engkusen und André Hense kommen auf Einladung zu Ihnen nach Hause, in Ihr Vereinsheim, in Ihre Firma oder an einen anderen Ort Ihrer Wahl.

Sie kochen den Kaffee; wir bringen den Kuchen.

Die Voraussetzung für diesen politischen Klönschnack ist die Teilnahme von mindestens fünf Personen: Freunde, Nachbarn, Azubis, Schülerinnen und Schüler oder Arbeitskollegen.
Fragen an SPD-Politiker Ihrer Region lassen sich ohne weite Anreise direkt bei Ihnen Zuhause im Garten, Carport oder Wohnzimmer besprechen. Ein Angebot, dass sich schwerlich ablehnen lässt.

Und so lesen sich die Erfahrungsberichte der drei Kandidaten:

• „Alle bisherigen Treffen waren interessante/ lebhafte Runden, auf denen ohne Tagesordnung Themen – aus dem Bauch heraus – angesprochen wurden. Bildung und die Versorgung im ländlichen Raum sind stetig wiederkehrende Themen, auf die wir eine Antwort haben und um die wir uns kümmern“, so Birte Pauls

• „Ich finde es eine gute Sache „Sozi frei Haus“, denn es gibt einen persönlichen Kontakt zu den Gästen. Die Gäste sprechen Ihre Sachen und Wünsche offener an, sie haben keine Scheu gegenüber den Politikern. Als Politiker lernt man Zuhören – so war es jedenfalls bei mir“, Karl-Heinz Engkusen.

• André Hense fügt hinzu: „Eine stärkere Honorierung des Ehrenamts (eventuell durch Erhöhung der steuerfreien Pauschale – Aufwandsentschädigung) war ein intensiv diskutiertes Thema gefolgt vom Ausbau der Rader Hochbrücke. Dieses Nadelöhr unserer Region als wirtschaftlicher Standortfaktor, hat bei den Teilnehmern einen hohen Stellenwert sowie auch das Lohnniveau im nördlichen Landesteil im Vergleich zum restlichen Schleswig-Holstein.“

Auskünfte zur Aktion „Sozi frei Haus“ werden unter SPD-Kreisverband Schleswig-Flensburg: 04621/ 27100 sowie 855893 bearbeitet und weitergeleitet. Sie können mir auch gerne eine Mail senden: elke.krueger-krapoth(a)spd.de .

Medieninformation Ein Politiker auf Bestellung – Sozi frei Haus

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André Hense: Wir entlasten Familien mit dem Kita-Geld.

Wir entlasten Familien mit dem Kita-Geld. Die CDU will den Familien die 100 Euro wieder wegnehmen.

Die SPD setzt sich für die beitragsfreie Kinderbetreuung und damit für die Entlastung der Familien in Schleswig-Holstein ein. Erster Schritt war das Kita-Geld für Krippenkinder. Damit bekommen Familien 100 Euro monatlich für jedes Kind in einer öffentlichen geförderten Krippe oder Tagespflege.
Die CDU hingegen will den Familien das Geld wieder wegnehmen. So wie sie es zur Zeit der schwarz-
gelben Koalition gemacht hat und es in Regierungsverantwortung wieder machen will. Ihr Vorhaben zu Lasten unserer Familien wurde bei der heutigen Abstimmung im Landtag deutlich. Dort haben sich die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion für den Erhalt des Kita-Geldes ausgesprochen, wohingegen die CDU-Fraktion dagegen gestimmt hat.

„Deshalb ist es umso wichtiger, dass die SPD nach dem 7. Mai stärkste Kraft wird und wir unsere soziale Politik für Kinder und Familien fortsetzen können. Mit der Einführung des Kita-Geldes erhalten Eltern für jedes Kind von 1 bis 3 Jahren in öffentlich geförderten Kinderbetreuungen einen monatlichen Zuschuss von 100 Euro. Wir lehnen Kita-Gebühren grundsätzlich ab und verfolgen konsequent das Ziel, den Besuch des Kindergartens für Familien beitragsfrei zu gestalten. Deshalb bekommen Eltern ab 2018 für jedes Kinder im ersten Kita-Jahr 100 Euro. Ab 2019 für das zweite und ab 2020 auch für das dritte Kita-Jahr. 2021 kommt die nächste Entlastung für Krippenkinder. Diesen Rhythmus setzen wir fort, bis die Kinderbetreuung über das nächste Jahrzehnt komplett beitragsfrei geworden ist. Mit dem Kita-Geld haben wir eine konkrete Entlastung von Familien vorgenommen und die SPD wird ihren eingeschlagenen Weg zur beitragsfreien Bildung – von der Kita bis zum Ausbildungsabschluss – weitergehen“, betont André Hense SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis 4 Flensburg-Land . Wir machen das!

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Karl-Heinz Engkusen in Treia

Die Mitgliederversammlung des SPD-Ortvereines Treia begann mit einer Gedenkminute für zwei verstorbene Parteimitglieder. Die Vorsitzende Hanna Hansen würdigte die politische Arbeit von Ruth Nissen und Hans-Jürgen Lau.

Nach verschiedenen Berichten folgte die Begrüßung des Neumitgliedes Philippa Petersen. Der Kreisvorsitzende Ralf Wrobel übergab das Parteibuch und hieß den „Nachwuchs“ zusammen mit der OV-Vorsitzenden herzlich willkommen. Philippa ist damit eine von 500 Neumitgliedern  in Schleswig-Holstein und eine von über 20 in unserem Kreis (und eine von nahezu 10.000 im Bund!).  =>Foto.

Als Nächster kam Landtagskandidat WK 6 (Dithmarschen-Schleswig) Karl-Heinz Engkusen  an die Reihe. In seiner besonnenen, liebeswürdigen Art berichtete er über seine bisherigen Wahlkampfaktionen in Dithmarschen, u.a. von der Wahlkreisbereisung mit RS (Stegner in concert  in  Heider Einkaufsmeile) und seinem Auftritt beim Politischen Aschermittwoch in Marne.  Vor der Mitgliederversammlung hatte er  mit der OV-Vorsitzenden  von Schuby Petra Schulze auf Einladung der Betriebsräte die SH-Netz AG, einen Zimmereibetrieb und Nordisk Holzimport besucht.  „Für meine politische Arbeit im Bereich der Energiewende sind diese Informationen äußerst wichtig, um die richtige Weichenstellung für das Gelingen der Energiewende zu erreichen“, so Engkusen. Das Thema Energiewende vorort ist ein wichtiger Baustein der aktuellen und zukünftigen SPD-Wirtschaftspolitik.

Weitere Aktionen sind in Planung;  für Treia  wird der nächste Termin die Aufstellung eines Krötenzaunes sein.

Den Abschluss machte Ralf Wrobel mit seinem Rückblick auf einen erfolgreichen Landesparteitages aus der Sicht des Kreisverbandes Schleswig-Flensburg.

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AfA-Kreisvorsitzende SL-FL Bente Reimer einstimmig bestätigt

Auf der Jahreshauptversammlung (JHV) der AfA Schleswig-Flensburg am 10. März 2017 in Steinfeld wurde Bente Reimer als Vorsitzende einstimmig bestätigt. „Die AfA SL-FL ist eine Arbeitsgemeinschaft, die personell und inhaltlich sehr gut aufgestellt ist“ so der Kreisvorsitzende Ralf Wrobel in seinem Grußwort auf der JHV.

Bente Reimer berichtete über die inhaltliche Arbeit letzten 2 Jahre. Es wurden viele Antrage zur Arbeitnehmerpolitik jeweils an die AfA Landeskonferenz als auch zur AfA Bundeskonferenz gestellt, die alle angenommen wurden.

In der Aussprache wurde die ablehnende Haltung der AfA SL-FL zur geplanten Autobahnprivatisierung diskutiert. Hierzu hatte die AfA SL-FL jeweils Anträge gegen die geplante Privatisierung mit Änderungen des Grundgesetzes zur AfA Landeskonferenz als auch zur AfA Bundeskonferenz gestellt, die angenommen wurden.

Bente Reimer wurde als Vorsitzende einstimmig wiedergewählt als auch ihr Stellvertreter André Hense. Dirk Dmoch wurde als neuer Schriftführer und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit neu in den AfA-Vorstand gewählt, da Anne Marxen nach vielen Jahren ihre Arbeit im Vorstand niedergelegt hat. Als Beisitzerinnen wurden Hanna Hansen, Dorothea Krug, Tanja Lausen und als Beisitzer wurden Peter Casper, Holger Groteguth und Harald Schaper bestätigt.

Bei den Wahlen traten Anne Marxen, zuständig als Schriftführerin und für die Öffentlichkeitsarbeit, als auch die Beisitzerin Claudia Hellwig und die Beisitzer Jürgen Klose, Tom Landfester und Reinhard Tramsen nicht mehr an. Bente Reimer bedankte sich bei ihnen für ihre geleistete Arbeit. Für die nächste AfA Landeskonferenz, die im Herbst 2017 stattfindet, wurden als Delegierte Bente Reimer, André Hense, Hanna Hansen, Tanja Lausen, Dorothea Krug und Peter Casper und als Ersatzdelegierte wurden Holger Groteguth, Ralf Wrobel, Anne Marxen und Michel Seckelmann gewählt.

Als Mitglied für den AfA Landesvorstand wurde Peter Casper erneut einstimmig vorgeschlagen.

Zur JHV wurde ein Antrag vom Genossen Michael Seckelmann aus dem OV Kappeln Land zum Thema „Einmal- oder Ratenzahlung von Abfindungs-, Übergangs- oder ähnlicher Zahlungen nach Beendigung des Erwerbslebens“ eingereicht, der einstimmig angenommen wurde und an die AfA-Landeskonferenz weitergeleitet werden soll.

In den Grußworten richteten der Kreisvorsitzende Ralf Wrobel, die Landtagskandidaten Birte Pauls und André Hense als auch der Bundestagskandidat Clemens Teschendorf mit den Schwerpunkten der anstehenden Landtagswahl am 7. Mai 2017 und Bundestagswahl am 24. September 2017 an die JHV mit dem Tenor „Die gute momentane Stimmung für die SPD muss genutzt werden“. Der AfA Landesvorsitzende Frank Hornschu berichtete in seinem Grußwort zu aktuellen Themen im Tarifrecht, der Tariftreue, des Vergaberechts und zur sozialen Gerechtigkeit. „Wir als SPD sind die Partei der Arbeit“ so Frank Hornschu.

Peter Casper äußerte seine Sorge um die Akzeptanz der Arbeitnehmerschaft im Parteivorstand „Mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe im Parteivorstand „Politik und Betrieb“ besteht die Gefahr, dass die Arbeit der AfA abgetrennt wird,“ so Peter Casper. Anne Marxen erinnerte an die Worte von Herbert Wehner aus dem Jahr 1973, Zitat: „Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist lebenswichtiges Organ der SPD, gleichzeitig Auge, Ohr und Herzkammer der Partei.“ Dies sei in den letzten Jahren im Parteivorstand in Vergessenheit geraten, indem imParteivorstand die AfA nicht mehr vertreten ist.

In ihrem Schlusswort drückte Bente Reimer ihren ausdrücklichen Dank an alle für ihre wegweisenden Redebeiträge aus und sicherte die Unterstützung der AfA SL-FL im Wahlkampfjahr 2017 zu

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SPD-Amtsverbandstreffen in Taarstedt

Die „Weltbrauerei“ in Taarstedt war am 15.02.2017 der Austragungsort für die Mitgliederversammlung des Amtsverbandes Südangeln. Nahezu 40 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Die Landtagsabgeordnete Birte Pauls berichtete vom Landesparteitag und stand Rede und Antwort zum SPD-Wahlprogramm. Der Schulz-Effekt bringt bundesweit viele Neumitglieder; dieser Satz wurde mit sehr viel Beifall quittiert. In Schleswig-Holstein sind es bisher 450 Beitritte, bundesweit bewegt sich die Marke auf 10000 zu. Der Kanzlerkandidat  Martin Schulz wird auch  den Landtagswahlkampf in SH an verschiedenen Orten unterstützen.

Pauls kritisierte scharf die Rolle rückwärts der CDU in Sachen G8 G9. Noch im Herbst sagte Daniel Günther: „Mit uns wird es keinen Systemwechsel geben“, soviel zur Verlässlichkeit der CDU. „Wir fühlen uns dem, mit allen Akteuren vereinbarten, Schulfrieden verpflichtet und setzen weiter auf Qualität, Digitalisierung  und weitere Verbesserung  der Unterrichtsversorgung.  Das  Letzte,  was Schulen jetzt brauchen ist eine neue Systemdebatte! Mit dem 100€-Kitageld, das Eltern, die Kinder in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter haben, ist der Einstieg in die kostenfreie Kita gelungen. Das ist kein Wahlgeschenk, wie die CDU immer behauptet, sondern fällt unter die Kategorie versprochen – gehalten.  Wir wollen kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium“, so Birte Pauls.

Berichte aus dem Amt von Karsten Stühmer und Matthias Hjordhuus schlossen sich an. Inhaltlich ging es um den Breitbandausbau und das unerschöpfliche Thema Schule;  beides  untrennbar miteinander verbunden  und aktuell von großem Interesse!

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Birte Pauls: energiegeladene und zuversichtliche SPD-Kandidatin

Es war eine energiegeladene und zuversichtliche Landtags-Kandidatin, die sich der Versammlung der SPD-Senioren der AG 60+ am vergangenen Mittwoch im Bürgersaal in Kappeln stellte. Birte Pauls berichtete aus ihrer Arbeit im Landtag und über ihre nächsten Ziele. Als Pflege – und Seniorenpolitische Sprecherin hat Pauls in den letzten Jahren viel erreicht: „ Endlich ist es uns gelungen, die Altenpflegeausbildung durch die Finanzierung von 700 zusätzlichen Ausbildungsplätzen diese so wichtige Ausbildung kostenfrei zu stellen“, so Pauls. „ Bis zum Jahr 2030 fehlen uns 700.000 zusätzliche Pflegefachkräfte. Neben einer guten Bezahlung, müssen wir die Pflegeberufe endlich wieder so attraktiv gestalten, dass möglichst viele junge Leute einen Pflegeberuf ergreifen, aber ihn auch langfristig ausüben können und wollen. Wir haben aufgrund der Rahmenbedingungen viel zu viele Berufsaussteiger. Auch deshalb brauchen wir endlich einen gesetzlichen Personalbemmessungsschlüssel, damit die Pflegekräfte ihre Arbeit  so machen können, wie es ihnen ihre Fachlichkeit vorgibt. Dann steigt auch die die Arbeitszufriedenheit wieder“ betonte die Abgeordnete, die selber von Beruf Krankenschwester ist. Von der CDU erwartet sie, dass sie endlich die Blockadehaltung für ein neues modernes Pflegeberufegesetz aufgibt. „Sonntagsreden helfen der Pflege nicht weiter!“

„ Der Pflegeberuf muss gestärkt werden, deshalb haben wir auch die Pflegekammer auf den Weg gebracht mit der die Pflege endlich eine eigene selbstgewählte Interessenvertretung bekommt und die Fremdbestimmung aufhört. Wir wollen, dass diejenigen die am meisten von Pflege verstehen, nämlich die Pflegenden auch maßgeblich in allen pflege – und versorgungsrelevanten Themen mitbestimmen.“

Das neu eingerichtete pflegewissenschaftliche Studium, die Reduzierung von überflüssigen Dokumentationsaufgaben, barrierefreier, kreativer bezahlbarer Wohnraum  sind ebenfalls Bereiche, die ihre besondere Aufmerksamkeit in der Landespolitik hatten und für die sich Pauls weiterhin einsetzen wird. „Um den Menschen mit Hilfebedarf eine selbstbestimmte Lebensform zu ermöglichen, bedarf es einer guten und individuellen Beratung. Es ist mehr als bedauerlich, dass der Kreis Schleswig – Flensburg als einziger Kreis in Schleswig – Holstein noch keinen trägerunabhängigen Pflegestützpunkt eingerichtet hat. „Die Kreis- SPD hat hierzu klare Beschlüsse, diese Landesregierung steht zu seiner finanziellen Verpflichtung der Drittelfinanzierung plus Anschubmittel“ betonte Pauls.

Pflege und Leben im Alter hat ganz viel mit Menschenwürde zu tun. Dass sich fremde Menschen ein Zimmer im Alter teilen müssen, müsste eigentlich ein Relikt aus vergangenen Zeiten sein, ist aber leider noch Realität. Das will die SPD ändern, sagt Pauls mit einem Blick nach Dänemark wo Pflegewohnungen zum Standard gehören. Eine weitere Herzensangelegenheit ist Pauls der Hospiz und Palliativbereich. „Mit aktuell 66 Plätzen werden wir einer wohnortnahen Hospizversorgung nicht gerecht. Deshalb hat der Landtag auf Initiative der SPD Haushaltsmittel für investive Maßnahmen zum Ausbau von stationären Hospizen bereitgestellt. Ich unterstütze die Initiative in Schleswig für ein stationäres Hospiz!“ so Pauls.

„Politik ist immer an Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit zu messen“ und  “Wir haben gehalten was wir versprochen haben“ so Pauls und ließ sich es nicht nehmen, den Spitzenkandidaten der CDU Daniel Günter aus dem Herbst zu zitieren: „Mit der CDU wird es keinen Systemwechsel an den Schulen geben“, womit die Diskussion um G8/G9 gemeint war. „Und jetzt fangen sie doch genau hiermit wieder an“, empörte sich Birte Pauls. Wir stehen zum Schulfrieden und wollen Ruhe an den Schulen für mehr Qualität und einer 100 % igen Unterrichtsversorgung.

Am Ende der Versammlung präsentierte sie noch der Versammlung die Plakate, mit denen sie im Wahlkampf für sich und Torsten Albig werden wird.

„ Du kannst dir gewiss sein, dass die AG 60+ 100 % hinter dir steht“, betonte Kreisvorsitzender Hermann Jobben.

Bild v.l.n.r. Hermann Junker, Birte Pauls, Erika Wollerts, Hermann Jobben  

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„Freiheit für die Nordsee, nieder mit den Deichen“ – Ein absurdes Bildungstheater der CDU

Extreme Äußerungen erreichen eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das für sich ist nicht absurd, sondern im Wahlkampf sehr erwünscht. Allerdings hat alles seine zwei Seiten und ein Schuss könnte auch nach hinten losgehen.

Man mag zu G8 oder G9 an Gyms stehen, wie man will, wichtig ist keine erneute Schulstrukturdebatte loszutreten, auch wenn man ein Spektakel (oder Aufmerksamkeit) noch so nötig hat.

Wie schon 2007 hat diese Art von Bildungsdebatte keinen pädagogischen Mehrwert! Wie schon das „neue“ Schulgesetz beschreibt, geht es doch darum eine neue Lehr- und Lernkultur in einem SCHULSYSTEM und nicht in einer Schulart zu betrachten!

Individuelle Förderung, der Stoff aus dem die Träume sind, hat nichts und überhaupt nichts mit einer Struktur zu tun. Wenn wir an den OECD-Standard Anschluss halten wollen oder kleinteiliger gesprochen, an die Bildungsspitzenländer in unserer Bildungsrepublik, dann sollten wir gerechter und qualitativ noch hochwertiger werden! Wir sind auf diesem Weg und das ist gut so. Digitalinklusive Bildungssysteme sind die Zukunft; einige Modellschulen sind auf dem Wegu nterstützt von unseren Universitäten. Übrigens, berufsbildende, Gemeinschaftsschulen sowie Förderzentren stehen mit in der ersten Reihe, neben Gymnasien – zusammen als unser Schulsystem.

Und nun wollen wir allen Ernstes nur aus vermeintlich wahlkampftaktischen Gründen zurück in eine nichtsnutzige Strukturdebatte?!…….

Die Landtagsabgeordneten Birte Pauls aus Schleswig merkt an: „Das ist eine populistischen Rolle rückwärts. Wir setzen auf Qualität und 100 % Unterrichtsversorgung und gute Rahmenbedingungen für alle Beteiligten.“

Landtagswahlkandidaten Karl-Heinz Engkusen erklärt: „Wer den Schulfrieden stört und Wind sät, wird Eltern-Sturm ernten.“

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Landesparteitag. Lübeck. 27.-29.01.2017 – Ein Trave-Krimi

oder 2 x 8 für SL-FL
oder Clemens in drei Akten

Aus der Sicht des Kreisverbandes Schleswig-Flensburg war der LPT in Lübeck ein gemischter Erfolg.

Natürlich waren die Wahlergebnisse für Torsten & Ralf für alle eine Wohltat. Diese Geschlossenheit und Zustimmung hat die Landes SPD gebraucht, um sich nun mit aller Kraft und neuem Schwung den außerpersonellen Aufgaben zu widmen.

Am Samstag wurde die Landesliste ohne Kampfkandidatur genehmigt:

  • Birte Pauls auf Platz 8
  • Karl-Heinz Engkusen auf Platz 34
  • André Hense auf Platz 35.

Der gute Listenplatz von Birte bedeutete Abstriche für unsere beiden männlichen Kandidaten. Dennoch die Motivation bleibt ungebrochen:

Direktkandidaten stehen nach der Wahl ganz oben!

Am Sonntag ging es um die Bestätigung der Bundestagsliste. Wie in den Medien verlautet, gab es hier keine uneingeschränkte Zustimmung, sondern einiges „Gerangel“ ( Schleswiger Nachrichten vom 30.01.2017, S. 6). Bis Platz 5 lief es wie geschmiert. Dann gab es nach Aufruf für Platz 6 eine vehement vorgetragene Meldung zur ersten Kampfkandidatur von Karin Thissen (Steinburg) gegen Mathias Ilgen (NF). Karin siegte und hinterließ einen freien Listenplatz 8.

Nun begann der Wahlkrimi in drei Akten; es war Clemens-Time!

Ilgen, Teschendorf (von 11) und Birgit Malecha-Nissen (von 10) gingen ins Rennen.

  1. Wahlgang: Kein KandidatIn erhält die erforderliche Mehrheit; Malecha-Nissen verzichtet.
  2. Wahlgang: Stimmengleichheit zwischen Clemens und Mathias bei 1 Enthaltung.
  3. Wahlgang: Clemens siegt mit 94 zu 92 bei 1 Enthaltung!

Das Ergebnis dieses Wahlkrimis ist sowohl dem fulminanten Auftretens von Clemens als auch einer an Strategie nicht zu übertreffenden Teamleistung der SL-FL-Delegation unter der Leitung von Ralf Wrobel zu verdanken!

Es wurde echt etwas geboten.

Die Formalien sind erledigt; wir starten in den Wahlkampf.

„Glück Auf“, wie unser großer Vorsitzender sagte oder auch „Auf geht’s!

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Neujahrsempfang 2017

Auf Einladung der Kreis SPD kamen rund 150 geladene Gäste in den Bürgersaal des Kreishauses.
Sie konnten der Ehrung von Ernst-Heinrich Hethey aus Neuberend für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD beiwohnen und hörten sehr aufmerksam Ingo Degners Rückblick auf die großen Themen der Kreispolitik zu.
Die Gäste erlebten keinen Ministerpräsidenten der den Wahlkampf eröffnete, sondern einen sehr nachdenklichen aber auch mahnenden MP Torsten Albig, was sehr gut tat und dem Abend gerecht wurde.

Die sehr guten Musiker und ein wieder ausgezeichneter Imbiss rundeten einen Abend ab, an dem sich viele Gäste noch lange und angeregt austauschten.