SPD Kreisverband Schleswig-Flensburg

Sozial. Gerecht. Vor Ort

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Wir begrüßen Sie recht herzlich auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg.

Auf den fol­gen­den Sei­ten kön­nen Sie unse­ren Kreis­ver­band und unse­re Arbeit im Vor­stand, die Arbeits­ge­mein­schaf­ten und Kreis­tags­frak­ti­on ken­nen­ler­nen. Die Mit­glie­der in den ver­schie­de­nen Gre­mi­en und Orts­ver­ei­nen betei­li­gen sich aktiv in der Mit­ar­beit und Wil­lens­bil­dung. Unter­stützt wer­den wir von unse­rer Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bir­te Pauls. Vie­le Mit­glie­der aus Orts­ver­ei­nen enga­gie­ren sich im Kreis­tag Schles­wig-Flens­burg, in Stadt- und Gemein­de­ver­tre­tun­gen. Sie mischen sich ein und gestal­ten Poli­tik für Ihre und unse­re Regi­on. Ein­mi­schen, Mit­mi­schen und Mit­ma­chen sind die Vor­aus­set­zun­gen unse­rer Demo­kra­tie. Machen Sie mit, enga­gie­ren Sie sich wie wir in der ältes­ten demo­kra­ti­schen Par­tei — in der SPD. Eine Par­tei, die sich für die Zie­le Frei­heit, Frie­den und sozia­le Gerech­tig­keit ein­setzt.

Für den Vor­stand

Bir­te Pauls, Hei­ko Sie­bel-Huff­mann und Hen­rik Vogt

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Erfolgreiche Landeskonferenz für SPD-Senioren des Kreises Schleswig-Flensburg

Es war Zufall, dass die Lan­des­kon­fe­renz der SPD-Senio­ren (AG 60+) in Neu­müns­ter aus­ge­rech­net am Refor­ma­ti­ons­tag statt­fand. Aber sie war geplant, bevor der Tag zum gesetz­li­chen Fei­er­tag wur­de. Die wie­der­ge­wähl­te Lan­des­vor­sit­zen­de der AG 60+, Ger­lin­de Bött­cher-Nau­diet, begeg­ne­te mit die­sem Hin­weis den kri­ti­schen Anmer­kun­gen eini­ger Dele­gier­ter.

Grund zum Fei­ern hat­te die zehn­köp­fi­ge Dele­ga­ti­on aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg. Zunächst wur­den Annet­te Kind­ler-Lurz aus Stein­berg­kir­che und Hans-Ulrich Schilf aus Lang­bal­lig in das vier­köp­fi­ge Prä­si­di­um gewählt. Dann wähl­ten die 81 Dele­gier­ten Kirs­ten Jor­dt aus Stein­berg­kir­che mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit in den Lan­des­vor­stand. Jor­dt ist auch Vor­sit­zen­de der AG 60+ im Kreis. Neben den Per­so­nal­ent­schei­dun­gen waren die Kreis-Senio­ren auch mit ihren 6 Anträ­gen – davon je 2 zum Steu­er­recht und zur künf­ti­gen Ren­ten­po­li­tik – erfolg­reich. Alle Anträ­ge wur­den ohne Gegen­stim­men ange­nom­men.

Beson­ders beein­druck­te die Dele­gier­ten das Refe­rat von Ralf Steg­ner, Lan­des­vor­sit­zen­der der SPD-Schles­wig-Hol­stein, der sich sehr kri­tisch mit dem Zustand der gro­ßen Koali­ti­on in Ber­lin aus­ein­an­der­setz­te. Auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Bun­des­vor­sit­zen­de der AG 60+, Lothar Bin­ding, wuss­te in sei­nem Gruß­wort die anwe­sen­den Dele­gier­ten mit­zu­rei­ßen.

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Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Schleswig-Holstein zur Europawahl 2019 stellen sich auf der Kreismitgliederversammlung vor

Am 24. Okto­ber 2018 tra­fen sich die Genos­sin­nen und Genos­sen aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg zur Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung im „Land­gast­hof Tarp“. Der Grund des Zusam­men­kom­mens war die Vor­stel­lung der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten der SPD Schles­wig-Hol­stein zur Euro­pa­wahl im kom­men­den Mai 2019.

Es war die ers­te öffent­li­che  Ver­an­stal­tung für Bir­te Pauls als Kreis­vor­sit­zen­de. In ihrer Eröff­nungs­re­de ging Bir­te zunächst nicht auf Euro­pa und die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten ein. Es galt einen Geburts­tags­gruß zu über­mit­teln. Die Vor­sit­zen­de der AG 60+ und das Kreis­vor­stands­mit­glied Kirs­ten Jor­dt fei­er­te am 24. Okto­ber ihren 70. Geburts­tag. Die Genos­sin­nen und Genos­sen in der „Ulen­stuv“ bekun­de­ten eben­falls ihre Glück­wün­sche mit einem gro­ßen Applaus für Kirs­ten. Danach ging Bir­te kurz auf das nach­bar­schaft­li­che Ver­hält­nis zu Däne­mark (eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit) und auf die Wich­tig­keit der kom­men­den Euro­pa­wahl ein. Es wird eine rich­tungs­wei­sen­de Wahl sein und es geht um den Kurs in der EU. Ent­we­der die EU-Befür­wor­ter gewin­nen wie­der an Stär­ke oder die rechts­po­pu­lis­ti­schen und natio­na­lis­ti­schen Kräf­te über­neh­men die Ober­hand. Bir­te sprach nicht ohne Besorg­nis über die poli­ti­sche Gegen­wart in der EU und der feh­len­den Zustim­mung für die euro­päi­sche Idee in eini­gen Bevöl­ke­rungs­grup­pen.

Es ist umso erfreu­li­cher, dass sich in der SPD Schles­wig-Hol­stein für die Wahl fünf euro­pa­be­geis­ter­te Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für den ers­ten Lis­ten­platz bewer­ben. In einer kur­zen Vor­stel­lung­re­de und anschlie­ßend in den Dis­kus­sio­nen an fünf ver­schie­de­nen Tischen stell­ten sich Del­a­ra Burk­hardt aus dem Kreis­ver­band Stor­marn, Enri­co Kreft aus Lübeck, Karin This­sen aus Itze­hoe, Marc Tim­mer aus Nord­fries­land sowie Niklas Will­ma aus Neu­müns­ter vor. Die Gesprä­che an den Tischen waren sehr viel­fäl­tig, u.a. wur­de über die Mög­lich­kei­ten der Besei­ti­gung der Flucht­ur­sa­chen durch die EU in Nord­afri­ka, über eine Wen­de der EU-Agrar­po­li­tik oder über die Mög­lich­kei­ten der Ein­rich­tung eines EU-Sozi­al­sys­tems dis­ku­tiert. Alle Anwe­sen­den waren sehr inter­es­siert an den Vor­stel­lun­gen der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten und nut­zen ihre Mög­lich­keit zur Befra­gung sehr inten­siv. Nach einer kur­zen Zeit wur­de offen­bar, dass die Mehr­zahl der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten sehr eng mit der EU bzw. der euro­päi­schen Idee ver­bun­den sind, bei­spiels­wei­se ist Karin This­sen eine Deutsch-Fran­zö­sin, Marc Thim­mer arbei­te­te sechs Jah­re für die EU in Brüs­sel oder Del­a­ra Burk­hardt ist als stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de der Jusos euro­pa­weit mit jun­gen Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten ver­netzt. In die­sem Zusam­men­hang waren die Vor­schlä­ge von Enri­co Kreft sehr span­nend. Er plä­dier­te dazu Euro­pa bes­ser „fühl­bar“ zu machen und setzt auf einen Aus­bau der Städ­te­part­ner­schaf­ten oder des Schü­ler-, Stu­den­ten- und Aus­zu­bil­den­den­aus­tau­sches.

Gegen 21.45 Uhr been­de­te Bir­te den Abend. Früh genug für die mit dem Zug ange­reis­ten Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten. Der Kreis­vor­stand bedankt sich bei den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für das Kom­men und für die Gesprä­che. Nun ent­schei­det der Lan­des­par­tei­tag am 3. Novem­ber 2018 wer für unse­re Lan­des­lis­te auf Nr. 1 kan­di­diert. Wir wün­schen allen fünf alles Gute und viel Glück. Als letz­tes ver­wies Bir­te auf eine Ange­le­gen­heit in eige­ner Sache. Auf­grund der Ereig­nis­se in Ber­lin, Bay­ern und Hes­sen wird es am 20. Novem­ber 2018 eine außer­or­dent­li­che und par­tei­öf­fent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung geben. Eine Ein­la­dung wird noch ver­sandt.

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SPD-Landesgeschäftsführer Borchert beim Dagebüller Gespräch

Das halb­jähr­lich in einer Halb­tags- oder Ganz­tags­ver­an­stal­tung durch­ge­führ­te Dage­bül­ler Gespräch ist ein For­mat, das die Arbeits­ge­mein­schaf­ten für Bil­dung in der SPD (AfB) aus Nord­fries­land, Flens­burg und Schles­wig-Flens­burg vor vier Jah­ren ins Leben geru­fen hat­ten. Zum 8. Dage­bül­ler Gespräch wur­de Götz Bor­chert, seit 2017 Lan­des­ge­schäfts­füh­rer der SPD, zur Dis­kus­si­on über poli­ti­sche und päd­ago­gi­sche Fra­gen ein­ge­la­den. Das Dage­bül­ler Gespräch ver­steht sich selbst als päd­ago­gi­sche Ide­en­werk­statt, in der The­men ohne Zeit­druck aus­führ­lich und tie­fer­ge­hend dis­ku­tiert wer­den kön­nen.

Nach­dem Bor­chert sei­ne Aus­füh­run­gen zur Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur der SPD („Die SPD wir mit den Jah­ren auch im Alters­durch­schnitt ihrer Mit­glie­der rasant älter“), zur Kam­pa­gne­fä­hig­keit  („400 der 459 Orts­ver­ei­ne im Land waren zur Kom­mu­nal­wahl im Mai 2018 mit eige­nen Lis­ten ange­tre­ten“) und zur Neu­ori­en­tie­rung des Par­tei­en­sys­tems („Wir brau­chen inno­va­ti­ve Ide­en und neue pro­gram­ma­ti­sche Impul­se“) gemacht hat­te, kam Stim­mung bei der Dis­kus­si­on von zwei päd­ago­gi­schen The­men auf: Umwand­lung von G8 zu G9 und poli­ti­sche Bil­dung. Einig waren sich die Teil­neh­mer, dass der neue Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther kurz vor der Land­tags­wahl 2017 mit dem Schwenk von G8 zu G9 ein viel­leicht mit wahl­ent­schei­den­des The­ma besetzt hat­te, auf das die Lan­des-SPD kei­ne rich­ti­ge Ant­wort wuss­te. Dass mit den bestehen­den Gemein­schafts­schu­len schon ein funk­tio­nie­ren­des G9-Modell im Lan­de vor­han­den war, stieß bei den gym­na­sial­ori­en­tier­ten Bil­dungs­bür­gern auf kein Inter­es­se. Aller­dings ver­wies Bor­chert auch auf Umfra­ge­er­geb­nis­se: Bil­dungs­po­li­ti­sche The­men wären nicht wahl­ent­schei­den­der gewe­sen als ande­re The­men, wie Ana­ly­sen nach der Wahl bestä­tig­ten.

Hoch­emo­tio­nal wur­de anschlie­ßend das The­ma poli­ti­sche Bil­dung dis­ku­tiert. Die­se müss­te ange­sichts eines offen­sicht­li­chen Neo­na­tio­na­lis­mus und Rechts­rut­sches in der Gesell­schaft viel frü­her in den Schu­len zum The­ma wer­den. Am bes­ten schon ab Klas­sen­stu­fe fünf soll­te die poli­ti­sche Bil­dung zum ver­bind­li­chen Lern­in­halt wer­den. Offen blieb, ob sie als ein eige­nes Fach oder fächer­über­grei­fend als Quer­schnitts­auf­ga­be behan­delt wer­den soll­te. Einig waren sich die Teil­neh­mer dar­über, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht noch mehr „drö­gen Lehr­stoff“ auf­neh­men soll­ten, son­dern dort abge­holt wer­den müss­ten, wo sie ste­hen. Jugend­bei­rä­te oder Aktio­nen zu kin­der- und jugend­re­le­van­ten The­men sei­en dazu gute Mög­lich­kei­ten.

Bei den nächs­ten Dage­bül­ler Gesprä­chen woll­ten die Teil­neh­mer The­men wie gebun­de­ne Ganz­tags­schu­len, die Inklu­si­on in der Sekun­dar­stu­fe und die Gleich­stel­lung der Gemein­schafts­schu­len als zwei­te wei­ter­füh­ren­de Säu­le im Schul­sys­tem dis­ku­tie­ren. Erst­mals hat­ten sich auch Kie­ler AfB-Mit­glie­der auf den Weg nach Dage­büll gemacht, so dass eine Erwei­te­rung des Dage­bül­ler Dia­logs  im Raum steht.

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Kreismitgliederversammlung zum Thema Europa am 24.10.

Am 24.10. kom­men die 5 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Euro­pa­wahl 2019 der SPD Schles­wig-Hol­stein in den Tar­per Land­gast­hof. Del­a­ra Burk­hardt, Enri­co Kreft, Dr. Karin This­sen, Marc Tim­mer und Niklas Will­ma kom­men auf Ein­la­dung des Kreis­ver­ban­des, um mit den Genos­sin­nen und Genos­sen  aus dem Kreis über Euro­pa zu spre­chen. Ab 19:00 stel­len sich die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten vor und freu­en sich auf einen regen Aus­tausch mit Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg — denn Euro­pa geht uns alle an!

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Birte Pauls zur Kreisvorsitzenden gewählt.

Die SPD Schles­wig-Flens­burg hat eine neue Spit­ze. Am 22. Sep­tem­ber 2018 im „Land­gast­hof Tarp“ wähl­te der Kreis­par­tei­tag Bir­te Pauls zur neu­en Vor­sit­zen­den. Der Vor­gän­ger Ralf Wro­bel trat nach 9 Jah­ren Amts­zeit nicht mehr an und kann sich nun mit vol­lem Ein­satz dem Frak­ti­ons­vor­stand im Kreis­tag wid­men.

Pünkt­lich um 10Uhr und moti­viert den Kreis­par­tei­tag zu nut­zen, ver­sam­mel­ten sich die 62 Dele­gier­ten  und Gäs­te im „Land­gast­hof Tarp“. Als Gäs­te konn­ten auch die Kreis­vor­sit­zen­den der Nach­bar­krei­se, also Cars­ten F. Sören­sen aus Nord­fries­land, Jus­tus Kle­be aus Flens­burg und Sön­ke Rix aus Rends­burg-Eckern­för­de begrüßt wer­den. Alle drei beton­ten in ihren Gruß­wor­ten die Wich­tig­keit der nach­bar­schaft­li­chen Bezie­hun­gen und die Einig­keit der Sozi­al­de­mo­kra­tie gegen rech­te Umtrie­be in den Par­la­men­ten sowie in der Gesell­schaft. Der Kreis­par­tei­tag stimm­te den Red­nern mit einem deut­li­chen Applaus zu. Der schei­den­de Kreis­vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel appel­lier­te in sei­nem letz­ten Rechen­schafts­be­richt an die Genos­sin­nen und Genos­sen nach außen geschlos­se­ner auf­zu­tre­ten. Der Kreis­ver­band soll­te sich nicht von dem bun­des­po­li­ti­schen Cha­os anste­cken las­sen. Des­wei­te­ren kri­ti­sier­te Wro­bel den feh­len­den Rück­halt der Genos­sin­nen und Genos­sen vor Ort durch die Bun­des­po­li­tik. „Wir haben ein Glaub­wür­dig­keits­pro­blem. Wir müs­sen uns auf unse­re Grund­wer­te besin­nen. Die SPD muss wie­der die Par­tei der soge­nann­ten „klei­nen Leu­te“ sein!“ so Wro­bel. Auf den Abschied als Kreis­vor­sit­zen­der blickt Wro­bel mit Weh­mut und Freu­de zugleich. Weh­mut auf­grund der Freu­de des Amtes. Trotz aller Wid­rig­kei­ten hat Wro­bel den Job als Kreis­vor­sit­zen­den ger­ne gemacht und ist mit den meis­ten Genos­sen im Kreis zumin­dest ein­mal ins Gespräch gekom­men. Wro­bel fand die rich­ti­gen Wor­te. Nach sei­ner Rede stand der Par­tei­tag zwei Minu­ten klat­schend auf. Sicht­lich gerührt nahm er das Abschieds­ge­schenk an.

Es folg­te die Dis­kus­si­on über diver­se Anträ­ge. Dis­zi­pli­niert und ernst­haft wur­de jeder Antrag dis­ku­tiert. Wei­test­ge­hend wur­de dem Votum der Antrags­be­ra­tungs­kom­mis­si­on gefolgt. Die wohl hef­tigs­te Dis­kus­si­on ent­brann­te bei den Anträ­gen bzw. einem Antrag und einer Reso­lu­ti­on über die Arbeit von Bun­des­par­tei­che­fin Andrea Nah­les im Zusam­men­hang mit der Cau­sa Hans-Georg Maaßen (noch Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­dent). Der Unmut über das Ber­li­ner Spät­som­mer­thea­ter war allen Genos­sin­nen und Genos­sen anzu­mer­ken. Der Tenor der Bei­trä­ge ging deut­lich in die Rich­tung, dass Nah­les eine schlech­te Figur abge­ge­ben hat und der Deal mit der Abset­zung bzw. Straf­be­för­de­rung Maaßens nicht zu ver­mit­teln sei. Den­noch spra­chen sich die Mehr­zahl der Red­ne­rin­nen und Red­ner gegen eine Abset­zung von Andrea Nah­les aus. Das wür­de nur zu einer wei­te­ren Beschäf­ti­gung mit sich selbst füh­ren. Die Ver­ant­wort­li­chen, nament­lich Horst See­ho­fer und Hans-Georg Maaßen, sol­len laut den Genos­sin­nen und Genos­sen gehen. Der Gast und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Sön­ke Rix sowie unse­re Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bir­te Pauls unter­stütz­ten in ihren Rede­bei­trä­gen die­se Hal­tung.

Nach­dem sich die Gemü­ter im Saal nach der hit­zi­gen Dis­kus­si­on zu den tages­ak­tu­el­len Tur­bu­len­zen beru­hi­gen, lei­te­te das Prä­si­di­um die Wahl des neu­en Vor­stan­des ein. Mit einem Ergeb­nis von 82% der abge­ge­be­nen Stim­men wur­de Bir­te Pauls zur neu­en Kreis­vor­sit­zen­den gewählt. In ihrer Bewer­bungs­re­de ging Pauls auf die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se in der Par­tei ein. Alle Berei­che müs­sen auf den Prüf­stand, die Par­tei muss lau­ter und bes­ser sicht­bar nach außen wer­den. Pauls möch­te mit dem neu­en Kreis­vor­stand die inhalt­li­che Arbeit ver­stär­ken, d.h. die Kreis­tags­frak­ti­on und der Kreis­vor­stand sol­len in Zukunft enger zusam­men arbei­ten. Gemein­sam soll die Arbeit öffent­lich­keits­wirk­sam dar­ge­stellt wer­den. Auch die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Kreis­ver­band und den Orts­ver­ei­nen soll inten­si­viert und wei­ße Fle­cken bes­ser in das Par­tei­le­ben ein­ge­bun­den wer­den. Zudem sind Pauls die Bezie­hun­gen zu den benach­bar­ten Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten eine wich­ti­ge Ange­le­gen­heit. Aus­drück­lich meint sie nicht nur die Bezie­hun­gen zu Nord­fries­land, Rends­burg-Eckern­för­de und Flens­burg, son­dern auch zur däni­schen “Soci­al­de­mo­kra­ter­ne“. Den geschäfts­füh­ren­den Vor­stand ergän­zen als 1. Stell­ver­tre­ter Hei­ko Sie­bel-Huff­mann (OV Treia), als 2. Stell­ver­tre­ter Hen­rik Vogt (OV-Schles­wig) und als Kas­sie­rer Ingo Obst (OV-Wan­de­r­up). Han­na Han­sen (OV Treia) wur­de in ihrem Amt als Schrift­füh­re­rin bestä­tigt eben­so wie Tor­ge Johann­sen (OV Jübek) als Bei­sit­zer für die Pres­se­ar­beit. Neu im Vor­stand ist Finn-Ole Höp­ner (OV Sil­ber­stedt) als Bei­sit­zer für die Inter­net­ar­beit. Als Bei­sit­zer des Vor­stan­des wur­den gewählt: Inke Asmus­sen (OV Schles­wig), Kirs­ten Jor­dt (OV Stein­berg­kir­che), Kat­ja Keh­rer (OV Strux­dorf), Andre­as Kup­per­schmidt ( OV Süd­er­bra­rup) Tan­ja Lee­se (OV Tarp), Rotraud Rasch (OV Fahr­dorf), Leon­hard Rohr­mo­ser (OV Schles­wig) und Thors­ten Schacht (OV Kap­peln). Revi­so­ren: Jür­gen Augus­tin (OV Nübel), Mari­na Han­sen , Stein­berg­kir­che und Mat­thi­as Hjor­d­thus (OV Nübel), Vor­sitz Schieds­kom­mis­si­on: Rein­hard Mül­ler ( OV Kropp), Stellv. Vor­sitz Schieds­kom­mis­si­on: Mari­on Call­sen-Mumm (OV Schles­wig) und Har­ry Men­de (OV Kap­peln), Mit­glie­der der Schieds­kom­mis­si­on: Fabi­an Parohl (OV Kropp), Chris­ta Con­rad (OV Schles­wig), Wil­fried Zie­mer (OV Dol­ler­up) und Bet­ti­na Koch (OV Fahr­dorf).

Die neue Vor­sit­zen­de Bir­te Pauls und der alte Vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel über­ga­ben den aus­ge­schie­de­nen Mit­glie­dern des Kreis­vor­stan­des ein klei­nes Prä­sent. Bei­de beton­ten ihre Dank­bar­keit gegen­über den nun ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern des Kreis­vor­stan­des. Dann war es geschafft, gegen 17Uhr wur­de der Par­tei­tag geschlos­sen. Es war ein guter Tag für die SPD Schles­wig-Flens­burg. Die Genos­sin­nen und Genos­sen dis­ku­tier­ten enga­giert und bewie­sen gro­ße Aus­dau­er. Nur so kann eine geball­te Tages­ord­nung bewäl­tigt wer­den! Mit Bir­te Pauls steht nun eine Genos­sin mit einer sehr guten Ver­net­zung zum Lan­des­ver­band an der Spit­ze. Der Kreis­vor­stand ist im Geschlech­ter­ver­hält­nis aus­ge­gli­chen und alle Alters­grup­pen sind ver­tre­ten. Nun gilt es die Par­tei­struk­tur posi­tiv und nach­hal­tig zu ver­bes­sern und unse­re guten Ide­en dann adäquat zu kom­mu­ni­zie­ren!

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Der SPD Kreisvorstand sieht den Zeitpunkt gekommen, Stellung zu der Situation der SPD in Landballig zu nehmen

Kers­tin und Frank Han­sen aus Lang­bal­lig sind ein ver­hei­ra­te­tes Paar. Sie ist Genos­sin und er bei der AfD. Die­ser Umstand allein ist Pri­vat­sa­che und geht nie­man­den etwas an. Dies hat der SPD Kreis­vor- stand in der Ver­gan­gen­heit immer betont: Kei­ne Mit­haft für Ehe­part­ner. Wenn die­ses Paar sich je- doch in die Öffent­lich­keit begibt(u.a. wie beim Auf­tritt in der Fern­seh­sen­dung „Maisch­ber­ger“) und­wenn die Pro­vo­ka­tio­nen des Frank Han­sen aktiv durch sei­ne Frau Kers­tin ver­le­sen wer­den, dann ver- lässt das Paar den pri­va­ten Schutz­raum und wird auc

Zum kon­kre­ten Anlass: So gesche­hen auf der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung der Gemein­de­ver­tre­tung in Lang­bal­lig am 13.06.2018. In der vori­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode waren die Ehe­leu­te Han­sen gemein­sam Mit­glied des Gre­mi­ums, sie für die SPD und er für die ört­li­che Wäh­ler­ge­mein­schaft. Nach der Kom­mu­nal­wahl am 07. Mai 2018 trenn­ten sich ihre poli­ti­schen Wege, d.h. sie bleibt für die SPD in der Gemein­de­ver­tre­tung und er zog für die AfD in den Kreis­tag. Die­ser Kreis­tag tag­te am 13.06.2018 par­al­lel zur Gemein­de­ver­tre­tung in Lang­bal­lig. Frank Han­sen war aber den­noch irgend­wie anwe­send. Sei­ne Frau Kers­tin Han­sen ver­las einen Brief bzw. poli­ti­sche Erklä­rung ihres Man­nes, indem er sich für die ver­gan­ge­nen fünf Jah­re bei sei­nen Mit­strei­tern von der Wäh­ler­ge­mein­schaft bedank­te. Allein die­ses Vor­le­sen des Brie­fes der SPD-Genos­sin Kers­tin Han­sen war schon sehr kuri­os und ist für den SPD-Kreis­vor­stand Schles­wig- Flens­burg schwer nach­zu­voll­zie­hen. In Lang­bal­lig gäbe es laut Frank Han­sen die höchs­te Dich­te von AfD-Mit­glie­dern in ganz Schles­wig-Hol­stein. Die­se Mit­glie­der ver­hal­ten sich jedoch schwei­gend und fürch­ten eine Stig­ma­ti­sie­rung und Aus­gren­zung. Für Frank Han­sen gibt es in die­sem Land kei­ne freie­Mei­nungs­äu­ße­rung. Zitat: „Ganz ein­fach, weil die­se Bür­ger Angst vor der Stig­ma­ti­sie­rung und Aus- gren­zung haben, wie es die Fami­lie Han­sen — und nicht Frank Han­sen — teil­wei­se erle­ben kann. Wenn die­ses Land ein frei­es Land blei­ben soll, dann muss es mög­lich sein sich unbe­scha­det zu sei­ner Mei- nung zu beken­nen.“ Mit­glie­der der „Alt­par­tei­en“, z.B. der Grü­nen sei­en für Frank Han­sen kei­ne „Ma- cher“, son­dern „Bevor­mun­der“. All dies Ver­le­sen von der Genos­sin Kers­tin Han­sen.

Am 02. Juli 2018 tag­te der Kreis­vor­stand der SPD Schles­wig-Flens­burg und natür­lich wur­de auch über die Vor­gän­ge der lang­bal­li­ger Sit­zung dis­ku­tiert. Der SPD-Kreis­vor­stand distan­ziert sich auf das Schärfs­te von der Wie­der­ga­be von AfD Tex­ten durch eige­ne Genos­sen sowie vom Inhalt des ver­le­sen­den Brie­fes und miss­bil­ligt das Ver­hal­ten der Genos­sin Kers­tin Han­sen! Es ist nicht das ers­te Mal, dass sich Kers­tin Han­sen zu der­ar­ti­gen Pro­vo­ka­tio­nen hin­rei­ßen lässt. Sie erweckt zuneh­mend den Ein­druck der Nähe zu eini­gen Posi­tio­nen der AfD. Der SPD Kreis­ver­band steht zur Wer­te­hal­tung der Sozi­al­de­mo­kra­tie gegen Frem­den­hass und Aus­gren­zung. Wir leh­nen die rechts­po­pu­lis­ti­schen Paro­len der AfD ab und tre­ten denen, die spal­ten und het­zen, ent­schie­den ent­ge­gen. Wir for­dern Kers­tin Han­sen auf, sich end­lich klar zu beken­nen und nicht als Steig­bü­gel­hal­ter für die AfD zu agie­ren. Im Kreis­vor­stand wur­de unter ande­rem auch dis­ku­tiert, inwie­weit es sich bei dem Ver­hal­ten der ehe­ma­li­gen Kreis­spre­che­rin um ein par­tei­schä­di­gen­des Ver­hal­ten han­delt, und ob die­ser Vor­gang ein Fall für ein par­tei­in­ter­nes   Schieds­ver­fah­ren ist. Ein­stim­mig sprach sich der Vor­stand für eine poli­ti­sche Miss­bil­li­gung aus und hält sich wei­te­re Schrit­te vor.

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Medienkompetenz: Die Schule ist gefordert

Auf einer Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung des SPD-Kreis­ver­ban­des in Tarp am 23. April 2018 wur­de unter Lei­tung des Kie­ler Jour­na­lis­ten Sven Boh­de das The­ma „Das Smart­pho­ne – Chan­cen und Risi­ken“ aus­führ­lich dis­ku­tiert. Noch glau­ben vie­le Schu­len nach den Wor­ten der Podi­ums­teil­neh­mer Ingo Degner, Kars­ten Stüh­mer, André Hen­se, Fabi­an Parohl, Burk­hard Luc­k­ow und Lea Schulz dar­an, mit einem durch die Schul­kon­fe­renz aus­ge­spro­che­nem Han­dy­ver­bot den Miss­brauch die­ses neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Instru­ments in den Griff zu bekom­men. Doch das sei unmög­lich, die Kin­der und Jugend­li­chen von heu­te sind ihren Leh­rern in der Han­dy­nut­zung deut­lich über­le­gen. Aller­dings mein­ten 40% der Täter, so Opfer­schüt­zer Hen­se, dass sie ihren Miss­brauch nur aus „Jux und Dol­le­rei“ und ohne nach­ge­dacht zu haben gemacht hät­ten und sich der Schwe­re ihres „Mob­bings“ gar nicht bewusst wären.

Hen­se riet dazu, jeden Smart­pho­ne-Miss­brauch sofort bei der Poli­zei anzu­zei­gen und damit in die Öffent­lich­keit zu gehen. Nur auf die­se Wei­se kön­ne man bei den Tätern punk­ten und viel­leicht eine Ver­hal­tens­än­de­rung bewir­ken. Gehol­fen haben offen­bar auch schon Besu­che von uni­for­mier­ten Poli­zis­ten in den Schu­len, was bei den Jugend­li­chen einen star­ken Ein­druck hin­ter­ließ. Die anwe­sen­de Mut­ter einer fünf­zehn­jäh­ri­gen Toch­ter fand das aller­dings weni­ger gut.

Einig waren sich Podi­ums­teil­neh­mer und Gäs­te, dass in ers­ter Linie die Schu­le gefor­dert sei, Medi­en­kom­pe­tenz zu ver­mit­teln. Dazu zähl­ten aber nicht nur der Gebrauch des Han­dys, son­dern auch der kri­ti­sche Umgang mit die­sem und das Bewusst­sein, jeder­zeit zum Opfer oder Täter wer­den zu kön­nen. Offen blieb die Fra­ge, ob es dazu nicht eines neu­en Schul­fa­ches „Medi­en­kom­pe­tenz“ bedür­fe. Wenn Medi­en­kom­pe­tenz ledig­lich als fächer­über­grei­fen­des Unter­richts­prin­zip ver­stan­den wer­de, wür­den sich vie­le Lehr­kräf­te zurück­leh­nen und sich auf Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­las­sen, die sich der Auf­ga­be schon anneh­men wür­den. Immer­hin gibt es an ein­zel­nen Schu­len schon einen „Medi­en-Füh­rer­schein“, den Exper­ten nach einem halb­jähr­li­chen Kurs ver­ge­ben.

Erschre­ckend fan­den die älte­ren Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung die Tat­sa­che, dass es heu­te bei den Jugend­li­chen zuneh­mend zu einer „ver­schrift­lich­ten Münd­lich­keit“ kom­me. „Das Han­dy wird nicht mehr zum Tele­fo­nie­ren benutzt, son­dern um kur­ze eigent­lich nichts­sa­gen­de Mit­tei­lun­gen („Mes­sa­ge“) zu schrei­ben“, bestä­tig­ten die bei­den anwe­sen­den Jusos. Gefähr­lich sei der Gebrauch von sozia­len Netz­wer­ken wie „face­book“, weil der Nut­zer nicht mehr Herr sei­ner Daten sei. Einig war man sich, dass Eltern heu­te viel Ver­trau­en zu ihren Kin­dern und Jugend­li­chen haben müss­ten, denn ihr Medi­en­ge­brauch ließ sich kaum mehr kon­trol­lie­ren. Umso wich­ti­ger sei eine „ver­pflich­ten­de Fort­bil­dung der Lehr­kräf­te“, kon­sta­tier­te ein besorg­ter Vater.

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Website SPD Schleswig-Flensburg zur Kommunalwahl 2018

Die neue Sei­te der SPD Schles­wig-Flens­burg zur Kom­mu­nal­wahl ist online. Hier kön­nen Sie sich über unse­re Kan­di­da­ten­In­nen und unser Wahl­pro­gramm umfas­send infor­mie­ren. http://www.spd-sl-fl.de/

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Der Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion luden zum Jahresempfang

Am 27. März 2018 fand im schles­wi­ger Kreis­haus der tra­di­tio­nel­le Jah­res­emp­fang statt. Die Gast­re­de hielt Hin­rich Jür­gen­sen, Haupt­vor­sit­zen­der des Bun­des der Nord­schles­wi­ger. In sei­ner Rede hob er die Bedeu­tung der deutsch-däni­schen Zusam­men­ar­beit her­vor.
Der Bür­ger­saal im Kreis­haus war gut gefüllt. Neun­zig gela­de­ne Gäs­te aus allen demo­kra­ti­schen Par­tei­en, der Ver­wal­tung sowie Genos­sen aus dem Kreis­ver­band fan­den den Weg in die Flens­bur­ger Stra­ße. Die Ver­an­stal­tung wur­de mit einer vier­hän­di­gen Kla­vier­mu­sik der Brü­der Johan und Jus­tus von Forst­ner beglei­tet. Damit die­ses vier­hän­di­ge Kla­vier­spiel funk­tio­niert, müs­sen die bei­den Jungs gut har­mo­nie­ren. Es war wie eine Meta­pher für die deutsch-däni­sche Zusam­men­ar­beit. Hin­rich Jür­gen­sen hob zu Beginn sei­ner Rede das gute Ver­hält­nis der bei­den Nach­barn her­vor. Jür­gen­sen spar­te aber auch nicht mit kri­ti­schen Äuße­run­gen zur gegen­wär­ti­gen Lage in der Grenz­re­gi­on Son­der­jyl­land-Schles­wig. Die däni­schen Däne­mark sto­ßen bei den deut­schen Bür­gern auf enor­me Kri­tik. Es wur­den in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit gro­ße Chan­cen in der gemein­sa­men Zusam­men­ar­beit ver­passt. Den­noch habe Jür­gen­sen eine gro­ße Hoff­nung auf die Zukunft. Es gäbe neue Mög­lich­kei­ten die Poten­tia­le der Regi­on gemein­sam zu nut­zen, z.B. durch den Bau eines deutsch-däni­schen Grenz­bahn­hofs oder durch gemein­sa­me Lösun­gen in der Tou­ris­mus­po­li­tik. Jür­gen­sens Aus­füh­run­gen wur­den mit zustim­men­dem Bei­fall durch die anwe­sen­den Gäs­te auf­ge­nom­men.
Vor Jür­gen­sen hielt unser Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Kreis­tag, Ingo Degner, eine mah­nen­de Rede. Die Par­tei sei zu viel mit sich selbst beschäf­tigt. Dies füh­re zu einer Selbst­zer­flei­schung und ist nicht attrak­tiv für den Wäh­ler. Hin­sicht­lich der Kreis­po­li­tik mach­te Degner die Stand­punk­te der Frak­ti­on für die kom­men­den Jah­re klar. Er sag­te dem Schloß Got­torf bei den geplan­ten Umbau­maß­nah­men Unter­stüt­zung zu und sprach sich für die den Stand­ort Schles­wig für das „Haus der Geschich­te“ aus.
Zum Aus­klang wur­de am lecke­ren und viel­sei­ti­gen Buf­fet im Flur und im Bür­ger­saal
mun­ter wei­ter dis­ku­tiert

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Eine Klarstellung: spd-net-sh.de vs. soz.is

Seit dem letz­ten Herbst rumort es in der Gerüch­te­kü­che. Es heißt, der Lan­des­ver­band pla­ne einen neu­en Inter­net­auf­tritt. Das bis­he­ri­ge kos­ten­freie Sys­tem spd-net-sh.de soll abge­schal­tet und ein neu­es kos­ten­pflich­ti­ges Sys­tem mit dem Namen soz.is ein­ge­rich­tet wer­den. Die genaue Höhe des Bei­tra­ges vari­iert von Gespräch zu Gespräch, mal sind es 10 Euro im Monat, mal sind es 10 Euro im Jahr. Auf jeden Fall viel zu hoch für die meis­ten Orts­ver­ei­ne in unse­rem Kreis­ver­band. Glück­li­cher­wei­se waren in den letz­ten Wochen unser Lan­des­vor­sit­zen­der Ralf Steg­ner sowie der Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Götz Bor­chert bei uns im Kreis­vor­stand zu Gast. Ralf Wro­bel frag­te bei bei­den nach und es kann Ent­war­nung aus­ge­ru­fen wer­den! Rich­tig ist, es wird mit soz.is ein neu­es Sys­tem geben. Rich­tig ist auch, dass es kos­ten­pflich­tig ist. Der Grund für die Ein­rich­tung eines neu­en Sys­tems ist viel­schich­tig. Zum einen ist es kom­pa­ti­bel für moder­ne, zumeist mobi­le End­ge­rä­te. Dies ist wie­der­um beim bis­he­ri­gen Sys­tem spd-sh.net nicht der Fall. Zum ande­ren ist es auf einen aktu­el­len Stand was den Schutz vor Hacker­an­grif­fen und die Suche bei goog­le angeht. Falsch ist, dass es kein spd-net-sh.de mehr geben wird. Das alte Sys­tem, wel­ches ja ehren­amt­lich von flei­ßi­gen Genos­sin­nen und Genos­sen betrie­ben wird, bleibt bis auf wei­te­res erhal­ten. Jeder Orts­ver­ein kann sei­ne Sei­te wei­ter betrei­ben und muss nicht zu soz.is wech­seln. Der Lan­des­ver­band und die Frak­ti­on wer­den aller­dings schon in die­sem Jahr umstei­gen. Eini­ge Orts­ver­ei­ne signa­li­sier­ten eben­falls einen Wech­sel. Es ist aber voll­kom­men frei­wil­lig. Die bei­den Sys­te­me sind mit­ein­an­der kom­pa­ti­bel, d.h. die Ver­net­zung der Arti­kel und Ter­mi­ne wird wie bis­her bestehen blei­ben.