SPD Kreisverband Schleswig-Flensburg

Sozial. Gerecht. Vor Ort

Allgemein

Eine Klarstellung: spd-net-sh.de vs. soz.is

Seit dem letz­ten Herbst rumort es in der Gerüch­te­kü­che. Es heißt, der Lan­des­ver­band pla­ne einen neu­en Inter­net­auf­tritt. Das bis­he­ri­ge kos­ten­freie Sys­tem spd-net-sh.de soll abge­schal­tet und ein neu­es kos­ten­pflich­ti­ges Sys­tem mit dem Namen soz.is ein­ge­rich­tet wer­den. Die genaue Höhe des Bei­tra­ges vari­iert von Gespräch zu Gespräch, mal sind es 10 Euro im Monat, mal sind es 10 Euro im Jahr. Auf jeden Fall viel zu hoch für die meis­ten Orts­ver­ei­ne in unse­rem Kreis­ver­band. Glück­li­cher­wei­se waren in den letz­ten Wochen unser Lan­des­vor­sit­zen­der Ralf Steg­ner sowie der Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Götz Bor­chert bei uns im Kreis­vor­stand zu Gast. Ralf Wro­bel frag­te bei bei­den nach und es kann Ent­war­nung aus­ge­ru­fen wer­den! Rich­tig ist, es wird mit soz.is ein neu­es Sys­tem geben. Rich­tig ist auch, dass es kos­ten­pflich­tig ist. Der Grund für die Ein­rich­tung eines neu­en Sys­tems ist viel­schich­tig. Zum einen ist es kom­pa­ti­bel für moder­ne, zumeist mobi­le End­ge­rä­te. Dies ist wie­der­um beim bis­he­ri­gen Sys­tem spd-sh.net nicht der Fall. Zum ande­ren ist es auf einen aktu­el­len Stand was den Schutz vor Hacker­an­grif­fen und die Suche bei goog­le angeht. Falsch ist, dass es kein spd-net-sh.de mehr geben wird. Das alte Sys­tem, wel­ches ja ehren­amt­lich von flei­ßi­gen Genos­sin­nen und Genos­sen betrie­ben wird, bleibt bis auf wei­te­res erhal­ten. Jeder Orts­ver­ein kann sei­ne Sei­te wei­ter betrei­ben und muss nicht zu soz.is wech­seln. Der Lan­des­ver­band und die Frak­ti­on wer­den aller­dings schon in die­sem Jahr umstei­gen. Eini­ge Orts­ver­ei­ne signa­li­sier­ten eben­falls einen Wech­sel. Es ist aber voll­kom­men frei­wil­lig. Die bei­den Sys­te­me sind mit­ein­an­der kom­pa­ti­bel, d.h. die Ver­net­zung der Arti­kel und Ter­mi­ne wird wie bis­her bestehen blei­ben.

Die Berichterstattung des „shz“ – Ein Anlass zur Diskussion

Die Genos­sin­nen und Genos­sen unse­res Kreis­ver­ban­des haben sich schon mehr­mals über die Bericht­erstat­tung der Par­tei­ver­an­stal­tun­gen in den Zei­tun­gen des „shz“ geär­gert. Vie­le haben den Ein­druck, dass ein Kame­rad­schafts­fest der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr in Keel­bek oder ein Fuß­ball­spiel der drit­ten Mann­schaft des TSV Süd­er­bra­rup aus­führ­li­cher und neu­tra­ler dar­ge­stellt wer­den als die Akti­vi­tä­ten der Kreis-SPD. Nun sind Ein­drü­cke kei­ne Fak­ten und eine sehr unsi­che­re Quel­le. Der Kreis­vor­stand hat sich nun auf­ge­macht und eini­ge Bei­spie­le zusam­men­ge­tra­gen. Die Samm­lung in den letz­ten bei­den Mona­ten, also im Dezem­ber 2017 und im Janu­ar 2018 bestä­tig­te den Ein­druck der unglei­chen Behand­lung.
Unser Kreis­vor­sit­zen­der Ralf Wro­bel hat am 16.Januar 2018 im Rah­men der Mit­glie­der­kon­fe­renz mit Ralf Steg­ner den Pres­se­ver­tre­ter Gero Tritt­maack auf die Par­tei­öf­fent­lich­keit der Ver­an­stal­tung hin­ge­wie­sen, d.h. Tritt­maack durf­te der Ver­an­stal­tung bei­woh­nen, jedoch nicht davon berich­ten.

Am Sonn­abend dar­auf erschien in den Schles­wi­ger Nach­rich­ten fol­gen­der Kom­men­tar:

Am Ran­de bemerkt
Gute Stim­mung
Gero Tritt­maack
Man kennt das ja von sich selbst: Es gibt Ärger in der Fami­lie, man dis­ku­tiert, strei­tet, ringt um Lösun­gen – und merkt dann, dass der neu­gie­ri­ge Nach­bar zuhört. Klar, das will man nicht. Wäre ja auch noch schö­ner. Und das sagt man dann natür­lich auch ganz deut­lich. Etwas anders stellt sich die Situa­ti­on dar, wenn es nicht um pri­va­te Ange­le­gen­hei­ten geht, son­dern öffent­li­che. Und da sind wir schon bei der SPD im Kreis Schles­wig-Flens­burg, die sich in der ver­gan­ge­nen Woche im Ruhe­krug traf, um sich in aller Ruhe von ihrem Lan­des­chef Ralf Steg­ner erklä­ren zu las­sen, wie das mit der Gro­Ko in Ber­lin so zu funk­tio­nie­ren hat. Es wäre doch sehr inter­es­sant für die poten­zi­el­len Wäh­ler gewe­sen, wenn sie in der Zei­tung hät­ten nach­le­sen kön­nen, wie die hie­si­ge SPD in die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on denkt. Schließ­lich sind ja bald Kom­mu­nal­wah­len. Und da hät­te man sich als Wäh­ler ja viel­leicht gern ein Bild gemacht.
Aber der Par­tei­vor­stand ent­schied anders. Die Ver­an­stal­tung bekam den Stem­pel „par­tei­öf­fent­lich“ – also öffent­lich, aber nur für Mit­glie­der. Und war­um die Geheim­nis­krä­me­rei? Man wol­le Luft haben, die Sache ein­mal rich­tig zu dis­ku­tie­ren, sag­te der Kreis­vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel. Und die Stim­mung aus­lo­ten. Obwohl – die sei ja offen­sicht­lich ganz pri­ma, merk­te Wro­bel schon vor Beginn der Ver­an­stal­tung mit einer wei­ten Ges­te über die ver­sam­mel­ten Mit­glie­der an, die gera­de ihre Geträn­ke bestell­ten. Alles klar.
Was spä­ter hin­ter ver­schlos­se­nen Türen geschah, bleibt im Dun­keln. Die Wäh­ler müs­sen sich nun ohne die­se Zusatz­in­for­ma­tio­nen Gedan­ken dar­über machen, wem sie bei der nächs­ten Wahl ihre Stim­me geben. Und wenn die Stim­mung danach immer noch gut ist, haben die Stim­mungs­be­auf­trag­ten Wro­bel und Steg­ner doch alles rich­tig gemacht. Oder?

Schles­wi­ger Nach­rich­ten vom 20.01.2018 Seite.22

Die­ser über­aus nega­ti­ve Kom­men­tar, indem die Kreis-SPD dar­ge­stellt wird, als ob sie es nicht nötig hät­te mit dem Wäh­ler zu kom­mu­ni­zie­ren, ver­an­lass­te Ralf Wro­bel zum Schrei­ben eines Leser­brie­fes. Am 23.Januar 2018 reich­te Wro­bel die­sen Leser­brief in die Redak­ti­on der Schles­wi­ger Nach­rich­ten ein:

Leser­brief auf­grund des Kom­men­tars von Herrn Tritt­maack am 20.01.2018 in den Schles­wi­ger Nach­rich­ten
Der Kom­men­tar von Herrn Tritt­maack hat mich gewun­dert. Zu der Ver­an­stal­tung in Ruhe­krug möch­te ich anmer­ken, dass ich Herrn Tritt­maack gesagt habe, dass er ger­ne an die­ser Ver­an­stal­tung teil­neh­men kann, aber nicht über die­se berich­ten darf. Ich hal­te es für legi­tim, dass sich eine Par­tei intern aus­tau­schen kann und offen über die Situa­ti­on spre­chen darf, die­ses ist – da wer­den Sie mir zustim­men – im Bei­sein der Pres­se nur ein­ge­schränkt mög­lich. Zudem ist die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on der SPD für jede Genos­sin bzw. jeden Genos­sen alles ande­re als Rou­ti­ne oder blas­ser Par­tei­all­tag. Die­ser Vor­gang ist nicht außer­ge­wöhn­lich. Auch ande­re Par­tei­en tagen unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit. Anschlie­ßend haben wir unse­re Mit­glie­der und alle Inter­es­sier­ten aus­führ­lich auf unse­rer Inter­net­sei­te infor­miert.
Ich möch­te die Gele­gen­heit nut­zen und ein wei­te­res Ärger­nis anspre­chen. Ihre Zei­tung berich­tet in sehr vie­len Fäl­len nicht fair und aus­ge­wo­gen im Ver­gleich zu den Ver­an­stal­tun­gen ande­rer Par­tei­en. Eine Ungleich­be­hand­lung muss­ten wir Sozi­al­de­mo­kra­ten jüngst erfah­ren. Auf dem SPD-Kreis­par­tei­tag am 16.Dezember 2017 in Tarp ist vom SHZ nie­mand erschie­nen. Am Mon­tag dar­auf haben wir einen fer­ti­gen Arti­kel mit einer tabel­la­ri­schen Auf­lis­tung unse­rer Kreis­tags­kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten ein­ge­reicht, erschie­nen ist lei­der ein blas­ser 3Zeiler mit dem Hin­weis auf die ers­ten sechs Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten. Zum Ver­gleich: Über den letz­ten CDU-Kreis­par­tei­tag gab es am 17.Januar 2018 einen halb­sei­ti­gen Bericht mit Bil­dern und der kom­plet­ten Lis­te der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten.
Wir laden sie ger­ne zu unse­ren zukünf­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen ein und hof­fen, dass sie mit dem glei­chen Ein­satz über unse­re Par­tei berich­ten, wie Sie es ger­ne über unse­re Ver­an­stal­tung in Ruhe­krug getan hät­ten.
Ralf Wro­bel Kreis­vor­sit­zen­der der SPD in Schles­wig-Flens­burg

Der Brief wur­de am 25.Januar 2018 in den Schles­wi­ger Nach­rich­ten ver­öf­fent­licht. Dies hat Wro­bel und den Kreis­vor­stand gefreut. Aller­dings ist der Brief ver­kürzt wor­den und die eigent­li­che Kri­tik an der Bericht­erstat­tung des „shz“ ging ver­lo­ren. Es erschien fol­gen­de ver­kürz­te Ver­si­on des Leser­brie­fes:

Leser­brief
Legi­tim
Zu: Am Ran­de bemerkt: „Gute Stim­mung“ (Aus­ga­be vom 20. Janu­ar)
Der Kom­men­tar von Herrn Tritt­maack hat mich gewun­dert. Zu der Ver­an­stal­tung im Ruhe­krug möch­te ich anmer­ken, dass ich Herrn Tritt­maack gesagt habe, dass er ger­ne an die­ser Ver­an­stal­tung teil­neh­men kann, aber nicht über die­se berich­ten darf. Ich hal­te es für legi­tim, dass sich eine Par­tei intern aus­tau­schen kann und offen über die Situa­ti­on spre­chen darf, die­ses ist im Bei­sein der Pres­se nur ein­ge­schränkt mög­lich.
Zudem ist die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on der SPD für jede Genos­sin und jeden Genos­sen alles ande­re als Rou­ti­ne oder blas­ser Par­tei­all­tag.
Die­ser Vor­gang ist kei­nes­falls unge­wöhn­lich. Auch ande­re Par­tei­en tagen in geschlos­se­nen Ver­an­stal­tun­gen. Anschlie­ßend haben wir unse­re Mit­glie­der und alle Inter­es­sier­ten auf unse­rer Inter­net­sei­te über die­sen Abend infor­miert.
Ralf Wro­bel, Kreis­vor­sit­zen­der der SPD Schles­wig-Flens­burg

Schles­wi­ger Nach­rich­ten vom 25.01.2018 Sei­te 14
Der weg­ge­las­se­ne Teil des Leser­brie­fes ist nicht aus­ge­dacht. Die Arti­kel über die betref­fen­den Kreis­par­tei­ta­ge lie­gen vor.
Zum Ver­gleich:
 

Schles­wi­ger Nach­rich­ten  17.01.2018 Sei­te 15
Schles­wi­ger Nach­rich­ten 21.12.2017 Sei­te 10

Wro­bel und der Kreis­vor­stand möch­ten mit dem Auf­zei­gen der unglei­chen Bericht­erstat­tung nicht auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs mit dem „shz“ gehen. Es wird in naher Zukunft der Dia­log gesucht und hof­fent­lich kon­struk­tiv über die­ses The­ma gespro­chen und Lösun­gen gefun­den wer­den.

Die Mitgliederkonferenz diskutiert über die Sondierungen

Der lan­ge Schat­ten der Son­die­rungs­ge­sprä­che in Ber­lin reicht bis in das „Hotel Ruhe­krug“ bei Schles­wig.

Die Genos­sin­nen und Genos­sen des Kreis­ver­ban­des Schles­wig-Flens­burg waren ein­ge­la­den, um mit dem Lan­des­vor­sit­zen­den Ralf Steg­ner die Ergeb­nis­se der Gro­Ko-Ver­hand­lun­gen zu dis­ku­tie­ren.

Schon bevor Ralf Steg­ner das Red­ner­pult betrat wur­den unter den Genos­sin­nen und Genos­sen eif­rig die Stand­punk­te aus­ge­tauscht. Es sind unru­hi­ge Zei­ten in die Chris­ti­an Lind­ner und Wolf­gang Kubicki die Sozi­al­de­mo­kra­tie mit ihrem Nein zu Jamai­ka hin­ein gewor­fen haben. Pünkt­lich um 19.30 Uhr begann Steg­ner mit sei­nen Aus­füh­run­gen. Er stell­te die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Hand­schrift der Son­die­rungs­er­geb­nis­se aus­führ­lich vor. In der Euro­pa­po­li­tik wür­de es zu einer Kehrt­wen­de kom­men. Zusam­men mit Frank­reich soll die EU trans­pa­ren­ter und bür­ger­nä­her wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Zudem sol­len Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me zur Bekämp­fung der Arbeits­lo­sig­keit in den süd­li­chen Mit­glieds­län­dern auf den Weg gebracht wer­den. Die Arbeits­markt­po­li­tik im Inland wird durch ein Recht auf Wei­ter­bil­dung der Arbeit­neh­mer zukunfts­fä­hig gemacht und das Hartz IV Schon­ver­mö­gen soll auf den Prüf­stand gestellt wer­den. Laut Son­die­rungs­pa­pier soll es zukünf­tig ein Recht auf Teil­zeit, ein Aus­bau des Bafögs, eine Wie­der­her­stel­lung der pari­tä­ti­schen Kran­ken­ver­si­che­rung sowie eine Stär­kung des sozia­len Woh­nungs­baus über 2018 hin­aus geben. Die For­de­rung des DGB nach einem gesetz­lich fest­ge­schrie­be­nen Ren­ten­ni­veau in Höhe von 48% konn­te eben­so durch­ge­setzt wer­den wie eine Auf­wei­chung des Koope­ra­ti­ons­ver­bo­tes in der Bil­dung. So klar und deut­lich Steg­ner die Erfol­ge dar­stell­te, so schnör­kel­los bezog er eben­falls Stel­lung zu den The­men­be­rei­chen wo es nicht gelun­gen ist Inhal­te durch­zu­set­zen. Bei­spiels­wei­se ist es nicht gelun­gen das Steu­er­sys­tem fai­rer und aus­ge­gli­che­ner zu gestal­ten, die Ein­füh­rung einer Bür­ger­ver­si­che­rung, also der Abschaf­fung der Zwei-Klas­sen-Medi­zin, konn­te nicht ver­mel­det wer­den und er berich­te­te, dass die Abschaf­fung der unbe­grün­de­ten befris­te­ten Arbeits­ver­trä­ge auf­grund des Wider­stan­des der Uni­on nicht auf der Ergeb­nis­lis­te steht. Steg­ner been­de­te die Rede mit einem Aus­blick. Wenn es zu einer erneu­ten Koali­ti­on mit der Uni­on kommt, dann wird nach der Hälf­te der Legis­la­tur­pe­ri­ode Bilanz gezo­gen und nicht zurück­ge­schreckt Kon­se­quen­zen zu zie­hen. Beson­ders der die­ser Punkt brach­te dem Lan­des­vor­sit­zen­den zustim­men­den Bei­fall.

Es folg­te eine inten­si­ve Dis­kus­si­on mode­riert vom Kreis­vor­sit­zen­den Ralf Wro­bel und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bir­te Pauls. Der Zwie­spalt der Genos­sin­nen und Genos­sen zwi­schen der Sor­ge um die Par­tei und die staats­po­li­ti­sche Ver­ant­wor­tung wur­de mehr als deut­lich. Mehr­fach wur­de Besorg­nis über den Umgang der CSU mit der SPD geäu­ßert. Der Wort­bruch beim Gly­pho­sat und die ver­ba­len Ent­glei­sun­gen sei­tens Alex­an­der Dob­rindt und Sven Scheu­er lös­ten hef­ti­ge Emo­tio­nen aus. Die Man­dats­trä­ger vor Ort tru­gen Steg­ner ihre Beden­ken für den Kom­mu­nal­wahl­kampf vor. Die SPD habe wie­der ein Ver­spre­chen gebro­chen und wie­der an Ver­trau­en ver­lo­ren. Wie sol­len sie im kom­men­den Wahl­kampf dar­auf reagie­ren? Gedul­dig hör­te Steg­ner sich die Wort­mel­dun­gen an und nahm zu jeder Aus­sa­ge aus­führ­lich Stel­lung. Er appel­lier­te an die Genos­sin­nen und Genos­sen Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen zuzu­las­sen um eini­ge Berei­che nach zu ver­han­deln. Die Beden­ken gegen­über der CSU sto­ßen bei Steg­ner auf Ver­ständ­nis. Sein Mit­tel dage­gen heißt Selbst­be­wusst­sein. Die CSU hat kei­ne eige­nen Vor­stel­lun­gen außer einer restrik­ti­ven Flücht­lings­po­li­tik. Ohne die Sozi­al­de­mo­kra­ten gibt es kei­ne neue Regie­rung. Dies soll­ten auch die CSU-Ver­tre­ter deut­lich spü­ren.

Nach fast drei Stun­den Rede und Dis­kus­si­on schlos­sen die Mode­ra­to­ren die Ver­an­stal­tung. Bir­te Pauls bedank­te sich bei den Genos­sin­nen und Genos­sen für eine sach­li­che Dis­kus­si­on. Trotz aller Gefühls­wal­lun­gen blieb es fair. Die Ver­an­stal­tung lös­te bei vie­len Nach­denk­lich­keit aus. Ein kate­go­ri­sches Nein zu Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen war nicht zu ver­mer­ken. Es über­wog die Skep­sis gegen­über der Uni­on, aber auch die Hoff­nung, dass wei­te­re Ver­hand­lun­gen zu deut­li­che­ren sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Ergeb­nis­sen füh­ren.

Kreisparteitag in Tarp

Trotz des kurz­fris­tig ange­setz­ten Ter­mins und der Vor­weih­nachts­zeit kamen die Genos­sin­nen und Genos­sen zahl­reich am Sonn­abend, den 16.12.2017 um 11.00 Uhr in den Land­gast­hof Tarp. Die SPD Schles­wig-Flens­burg traf sich um zwei Flie­gen mit einer Klap­pe zu schla­gen. Zum einen um das Pro­gramm zur Kom­mu­nal­wahl im Mai 2018 zu dis­ku­tie­ren und zu ver­ab­schie­den. Und zum Ande­ren um die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für den Kreis­tag fest­zu­le­gen.

Die Gruß­wor­te wor­den von Hans-Wer­ner Johann­sen als gast­ge­ben­den Orts­ver­ein und von Sön­ke Rix, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Rends­burg-Eckern­för­de, gehal­ten. Johann­sen berich­te­te aus der Tar­per Kom­mu­nal­po­li­tik, Sön­ke Rix aus ers­ter Hand über den Stand der Din­ge in Ber­lin. Rix stell­te klar, dass die Son­die­rungs­ge­sprä­che kein Auto­ma­tis­mus für die Bil­dung einer erneu­ten Gro­ßen Koali­ti­on sei­en. „Die FDP hat Jamai­ka ver­bockt und wir, die SPD, sind kein Lücken­fül­ler!“, und erhielt einen zustim­men­den Bei­fall der Dele­gier­ten.

Als ers­te Wahl­hand­lung des Tages wur­de Tor­ge Johann­sen aus dem Orts­ver­ein Jübek zum Bei­sit­zer für die Pres­se­ar­beit in den Kreis­vor­stand gewählt. Somit ist der vakan­te Pos­ten besetzt und der Kreis­vor­stand wie­der voll­stän­dig. Fol­gend refe­rier­te der Vor­sit­zen­de der Kreis­tags­frak­ti­on Ingo Degner aus der ver­gan­ge­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode. Die Bewäl­ti­gung der Flücht­lings­kri­se war eine enor­me Auf­ga­be für den Kreis Schles­wig-Flens­burg. Den­noch konn­te Degner auf­grund einer effi­zi­en­ten Ver­wal­tung und einer soli­den Arbeit des Kreis­ta­ges den Rück­gang des Schul­den­stan­des und der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen im Kreis ver­mel­den. Der nächs­te Punkt der Tages­ord­nung bil­de­te die Dis­kus­si­on des Wahl­pro­gramms, wel­ches ein­stim­mig ver­ab­schie­det wur­de. Die Schwer­punk­te wur­den auf gute Arbeit, Leben und Erho­lung und auf eine Poli­tik mit Augen­maß gelegt. Die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft, bei­spiels­wei­se der Breit­band­aus­bau, die Siche­rung der lebens­lan­gen Qua­li­fi­zie­rung oder der Kin­der­gar­ten­aus­bau wer­den in die­sem Pro­gramm the­ma­ti­siert. Das Poten­ti­al der Regi­on soll für die Men­schen vor Ort genutzt wer­den. Auch in Tarp war für die Genos­sin­nen und Genos­sen die Erneue­rung der Par­tei ein sehr erns­tes Anlie­gen. Es wur­de u.a. über die Ein­füh­rung einer Juso-Quo­te in den ver­schie­de­nen Par­tei­gre­mi­en dis­ku­tiert. Eben­falls war die Aus­ge­stal­tung des Sozi­al­staa­tes in Form des bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens ein Dis­kus­si­ons­the­ma. Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bir­te Pauls wies dar­auf hin, dass es bereits eine Ver­an­stal­tung der Land­tags­frak­ti­on zu die­sem The­ma in Kiel gab und die Ergeb­nis­se aus­ge­wer­tet wer­den. Gegen 15.00 Uhr schloss das Prä­si­di­um den Kreis­par­tei­tag und eröff­ne­te die Kreis­de­le­gier­ten­kon­fe­renz.

Es wur­de nun über die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Wahl des nächs­ten Kreis­ta­ges abge­stimmt wer­den. Alle 23 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten stell­ten sich dem Audi­to­ri­um jeweils in kur­zen Bei­trä­gen vor. Der Lis­ten­vor­schlag des Kreis­vor­sit­zen­den Ralf Wro­bel wur­de begrün­det durch einen Aus­gleich der Regio­nen, der Geschlech­ter, der Berufs­grup­pen und der Gene­ra­tio­nen. Die ver­ab­schie­de­te Lis­te steht für ein Zusam­men­spiel zwi­schen erfah­re­nen Kräf­ten und neu­en, fri­schen Gesich­tern. Auf Lis­ten­platz 1 wur­de Ingo Degner aus Schles­wig gewählt, Lis­ten­platz 2 Han­na Han­sen (Treia), Lis­ten­platz 3 Ralf Wro­bel (Bre­bel), Lis­ten­platz 4 Petra Schul­ze (Schu­by) und auf Lis­ten­platz 5 Kars­ten Stüh­mer (Schaal­by). Auch die SPD im Kreis Schles­wig-Flens­burg wird jün­ger und weib­li­cher. Mit Inga Faust, einer 23 jäh­ri­gen Poli­zis­tin, ist ein viel­ver­spre­chen­des Talent auf den sechs­ten Lis­ten­platz gewählt wor­den.

Um 17.30 Uhr wur­de die Sit­zung geschlos­sen. Die Dele­gier­ten hat­ten gan­ze Arbeit geleis­tet. Dis­zi­pli­niert und enga­giert haben sie die SPD im Kreis Schles­wig-Flens­burg für die kom­men­de Kom­mu­nal­wahl im Mai 2018 auf­ge­stellt und wich­ti­ge Dis­kus­sio­nen zur Erneue­rung der Par­tei geführt. Nicht zuletzt konn­te eine hete­ro­ge­ne und leis­tungs­star­ke Kan­di­da­ten­lis­te auf den Weg gebracht wer­den.

Nach­trag per 17.01.2018

Die Ver­an­stal­tung war der Pres­se einen „knap­pen 3- Zei­ler wert“, obwohl sie ein­ge­la­den war. In der heu­ti­gen Aus­ga­be des shz (Flens­bur­ger Tage­blatt) wur­de über die glei­che Ver­an­stal­tung (Wahl der Kan­di­da­ten) der Kreis- CDU in gro­ßer Auf­ma­chung mit Bild berich­tet.  Soviel dazu…

 

Die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten:

Lis­ten­platzNameWahl­kreis
1Ingo DegnerSchles­wig
2Han­na Han­senEllingstedt, Groß Rhei­de, Hol­lingstedt, Hüs­by, Sil­ber­stedt, Treia
3Ralf Wro­belBöel, Bre­bel, Doll­rott­feld, Loit, Mohr­kirch, Nor­der­bra­rup, Nott­feld, Rüg­ge, Saus­trup, Scheg­ge­rott, Süd­er­bra­rup, Wag­gers­rott
4Petra Schul­zeBol­lingstedt, Jübek, Lür­schau, Schu­by
5Kars­ten Stüh­merBoren, Bro­ders­by, Goltoft, Nübel, Schaal­by, Stein­feld, Taar­stedt, Tolk, Twedt, Uls­nis
6Inga FaustBer­gen­hu­sen, Börm, Meg­ger­dorf, Dörps­tedt, Erfde, Nor­der­sta­pel, Süd­er­sta­pel, Tie­len, Wohl­de
7Cle­mens Teschen­dorfDol­l­erup, Grund­hof, Lang­bal­lig, Munk­bra­rup, Rings­berg, Stein­berg, Stein­berg­kir­che, Wes­ter­holz
8Simo­ne Ull­mannMit­telan­geln, Schna­rup-Thum­by, Sörup
9Hol­ger Gro­te­guthSchles­wig,
10Ben­te Rei­merArnis, Grö­ders­by, Kap­peln, Oers­berg, Raben­kir­chen-Fau­lück
11Hol­ger Zschie­scheHar­ris­lee
12Inke Asmus­senSchles­wig
13And­re Hen­seHan­de­witt
14Kat­ja Keh­rerBök­lund, Have­toft, Idstedt, Klapp­holz, Neu­be­rend, Sie­ver­stedt, Stolk, Strux­dorf, Süd­er­fah­ren­stedt
15Burk­hard Luc­kowBöxlund, Gro­ßen­wie­he, Holt, Hörup, Lin­de­witt, Meyn, Nord­hack­stedt, Schafflund, Wees­by
16Jür­gen Cor­desOever­see, Tarp
17Peter Cas­perAlt Ben­ne­bek, Klein Ben­ne­bek, Klein Rhei­de, Kropp, Teten­hu­sen
18Jür­gen Klo­seAhne­by, Esgrus, Gel­ting, Has­sel­berg, Krons­gaard, Maas­holm, Nie­by, Nies­grau, Pom­mer­by, Rabel, Raben­holz, Stang­heck, Ste­rup, Stol­te­büll
19Burk­hard Ger­lingAus­a­cker, Frei­en­will, Groß­solt, Hürup, Hus­by, Maas­büll, Tas­trup
20Ger­hard SchulzBorg­we­del, Bus­dorf, Dan­ne­werk, Fahr­dorf, Gel­torf, Jagel, Lot­torf, Selk
21Mar­co FrahmEgge­bek, Jan­ne­by, Jer­rishoe, Jörl, Lang­stedt, Soll­erup, Süd­er­hack­stedt, Wan­d­e­rup
22Dirk Ped­ding­hausGlücks­burg, Wees
23And­re WölmHan­de­witt, Har­ris­lee, Jar­delund, Medel­by, Oster­by, Walls­büll
24Jan Hen­rik Vogtohne Wahl­kreis
25Fabi­an Parohlohne Wahl­kreis
26John-Hen­drik Paul­senohne Wahl­kreis

AfB-Vorstand der Kreis-SPD wiedergewählt

Auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 18. Dezem­ber 2017 im Restau­rant „Alter Kreis­bahn­hof“ in Schles­wig wur­de der Kreis­vor­stand der Arbeits­ge­mein­schaft für Bil­dung in der SPD (AfB) ein­stim­mig gewählt. Als Vor­sit­zen­der bestä­tigt wur­de Hans-Wer­ner Johann­sen aus Tarp, als sei­ne Stell­ver­tre­te­rin Chris­ti­ne Plu­har aus Borg­we­del. Zu Bei­sit­zern wur­den Elke Krü­ger-Krapoth aus Fahr­dorf, Frau­ke von Seydlitz aus Meg­ger­dorf und Burk­hard Luc­kow aus Gro­ßen­wie­he gewählt.

Zu Beginn der Ver­samm­lung hielt Ulf Dau­de, der Bun­des­vor­sit­zen­de der AfB aus Molf­see, ein Refe­rat zum The­ma „SPD-Bil­dungs­po­li­tik nach der Bun­des­tags­wahl“. Er zeig­te sich erfreut dar­über, dass „neben den The­men Ren­te und Pfle­ge Bil­dung eines der drei TOP-The­men ist, die in der SPD auf Bun­des­ebe­ne der­zeit obers­te Prio­ri­tät genie­ßen“. Der „Auf­stieg durch Bil­dung“ müs­se wie­der ver­stärkt in den Blick der Poli­tik gerückt wer­den. „Das ist kein Aka­de­mi­sie­rungs­wahn, son­dern Wert­schät­zung. Gera­de die beruf­li­che Bil­dung trägt wesent­lich zur Wei­ter­ent­wick­lung von Men­schen bei. Für ihn, so Dau­de wei­ter, sei ein För­der­schü­ler, der sei­nen Haupt­schul­ab­schluss schaf­fe und eine spä­te­re Berufs­aus­bil­dung erfolg­reich abschlie­ße, genau­so erfolg­reich wie ein Abitu­ri­ent. „Wir brau­chen bei­de, beruf­li­che und aka­de­mi­sche Bil­dung sind kein Oben und unten, son­dern gleich­wer­tig neben­ein­an­der. Wir müs­sen die Anschluss­fä­hig­keit und Durch­läs­sig­keit deut­lich aus­bau­en.“

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wur­de deut­lich, dass Deutsch­land als eines der reichs­ten Län­der der Welt viel zu wenig Geld in die Bil­dung inves­tiert. Da der Bund inzwi­schen über aus­ge­gli­che­ne Haus­hal­te ver­fü­ge, müs­se das Koope­ra­ti­ons­ver­bot zwi­schen dem Bund und den Län­dern end­lich vom Tisch. Die der­zei­ti­gen Son­die­run­gen zwi­schen SPD und CDU um eine sta­bi­le Bun­des­re­gie­rung böten dazu eine gute Gele­gen­heit.

Für die AfB des Krei­ses Schles­wig-Flens­burg ste­hen wei­ter die The­men aus­rei­chen­de und kos­ten­freie Kita-Plät­ze, die päd­ago­gi­sche Aus­rich­tung der digi­ta­len Bil­dung und ein Bil­dungs­bo­nus für Gemein­schafts­schu­len in sozia­len Brenn­punk­ten ganz oben auf der Agen­da, ergänz­te der neue alte AfB-Kreis­vor­sit­zen­de Johann­sen.

 

Auf dem Foto ganz rechts: der AfB-Kreis­vor­sit­zen­de Johann­sen, links davon sei­ne Stell­ver­tre­te­rin Chris­ti­ne Plu­har

zum Wahlergebnis der Bundestagswahl am 24. September 2017

 

Lie­be Genos­sin­nen,

lie­be Genos­sen,

das Ergeb­nis der Bun­des­tags­wahl vom 24. Sep­tem­ber 2017 ist ent­täu­schend und bit­ter für uns als SPD. Wir haben uns deut­lich mehr erhofft und für mehr gekämpft.

Dan­ken möch­te ich im Namen des Kreis­vor­stan­des allen Wahl­kämp­fe­rin­nen und Wahl­kämp­fern in den Orts­ver­ei­nen, beson­ders aber möch­te ich mich bei unse­rem Kan­di­da­ten Cle­mens Teschen­dorf bedan­ken. Cle­mens hat bei sei­nem enga­gier­ten Wahl­kampf in den letz­ten Mona­ten für eine star­ke SPD gekämpft, lei­der nicht mit dem erhoff­ten Ergeb­nis.

In fol­gen­den Link könnt ihr auf den Sei­ten des Krei­ses die Ergeb­nis­se in eurer Gemein­de nach­le­sen.

Wahl­er­geb­nis­se Kreis Schles­wig-Flens­burg

 

Außer­dem habe ich den Link vom Wil­ly-Brandt-Haus in Ber­lin bei­ge­fügt:

Bun­des­tags­wahl 2017

Martin Schulz: Vertrauen zurückgewinnen

„Ich ver­spre­che unse­ren Mit­glie­dern und Anhän­gern: Wir wer­den nicht ein­fach zur Tages­ord­nung über­ge­hen. Eine her­be Nie­der­la­ge braucht eine umfas­sen­de Auf­ar­bei­tung“, so Schulz.

Die Wahl-Nie­der­la­gen von 2009 und 2013 sei­en nicht aus­rei­chend auf­ge­ar­bei­tet wor­den.

„Die­sen Feh­ler dür­fen wir nicht wie­der­ho­len“.

 

Mit freund­li­chem Gruß

Ralf Wro­bel

SPD-Kreis­vor­sit­zen­der

König­stra­ße 4

24837 Schles­wig

Tel. 04621–27110

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg.

Auf den fol­gen­den Sei­ten kön­nen Sie unse­ren Kreis­ver­band und unse­re Arbeit im Vor­stand, die Arbeits­ge­mein­schaf­ten und Kreis­tags­frak­ti­on ken­nen­ler­nen. Die Mit­glie­der in den ver­schie­de­nen Gre­mi­en und Orts­ver­ei­nen betei­li­gen sich aktiv in der Mit­ar­beit und Wil­lens­bil­dung. Unter­stützt wer­den wir von unse­rer Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bir­te Pauls. Vie­le Mit­glie­der aus Orts­ver­ei­nen enga­gie­ren sich im Kreis­tag Schles­wig-Flens­burg, in Stadt- und Gemein­de­ver­tre­tun­gen. Sie mischen sich ein und gestal­ten Poli­tik für Ihre und unse­re Regi­on. Ein­mi­schen, Mit­mi­schen und Mit­ma­chen sind die Vor­aus­set­zun­gen unse­rer Demo­kra­tie. Machen Sie mit, enga­gie­ren Sie sich wie wir in der ältes­ten demo­kra­ti­schen Par­tei — in der SPD. Eine Par­tei, die sich für die Zie­le Frei­heit, Frie­den und sozia­le Gerech­tig­keit ein­setzt.

Für den Vor­stand

Ralf Wro­bel, Bir­te Pauls und Kars­ten Stüh­mer