SPD Kreisverband Schleswig-Flensburg

Sozial. Gerecht. Vor Ort

Allgemein

Pressemitteilung des SPD OV Neuberend

Jahresessen und Ehrungen im SPD-Ortsverein Neuberend

Der Ein­la­dung zum Jah­res­es­sen 2019 und zur Ehrung lang­jäh­ri­ger SPD-Mit­glie­der waren die Orts­ver­ein­s­an­ge­hö­ri­gen in gro­ßer Zahl gefolgt.

In ihrer Begrü­ßung gab die Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Inge Hethey ihrer Freu­de über die so zahl­rei­che Teil­nah­me Aus­druck und berich­te­te über die inten­si­ve Arbeit sowohl in der SPD Gemein­de­frak­ti­on als auch im Orts­ver­ein. So fand sie gro­ße Zustim­mung für die Akti­vi­tä­ten zur Natur­er­hal­tung und wei­te­ren Ent­wick­lung von Flo­ra und Fau­na in der Gemein­de. So sol­len bis­lang inten­siv genutz­te und bear­bei­te­te Gemein­de­flä­chen rena­tu­riert wer­den und even­tu­ell auch für Pri­vat­grund­stü­cke als Bei­spiel die­nen.

Bir­te Pauls, SPD-Kreis­vor­sit­zen­de und stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der SPD-Land­tags­frak­ti­on berich­te­te zunächst von der Inten­si­vie­rung der Kreis­vor­stands­ar­beit und der noch stär­ke­ren Ein­be­zie­hung und Betei­li­gung der Par­tei­mit­glie­der an den poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen und Ent­schei­dun­gen.

Danach wand­te sich die Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de an die Jubi­la­re. Ute Jacob­sen wur­de für mehr als 25 Jah­re Mit­glied­schaft geehrt, sie zäh­le durch die Gestal­tung von Infor­ma­tio­nen, Ein­la­dun­gen und Wer­be­trä­gern zu den beson­ders Krea­ti­ven im Orts­ver­ein. Inge Hethey dank­te ihr sehr für die Umset­zung ihrer Ide­en und wünsch­te ihr wei­ter gro­ße Freu­de an der Arbeit.

Kurt Jestrims­ky, auch 25 Jah­re Mit­glied der Par­tei und lang­jäh­ri­ges Gemein­de­rats­mit­glied gehö­re zu denen, die immer wie­der zur Dis­kus­si­on auch über Ver­än­de­run­gen in der Par­tei anre­gen, dafür gebüh­re ihm Dank und Aner­ken­nung.

Win­fried Haas wur­de für 50 Jah­re Mit­glied­schaft in der SPD geehrt, gleich­zei­tig dank­te ihm die Vor­sit­zen­de für 25 Jah­re als Gemein­de­rats­mit­glied, und davon  für 17 Jah­re erfolg­rei­che Arbeit als Bür­ger­meis­ter. Ihm lag der Schutz der Umwelt durch spar­sa­men und  nach­hal­ti­gen Umgang mit Ener­gie beson­ders am Her­zen, die ehe­ma­li­ge Wind­kraft­an­la­ge, eine der ers­ten im Kreis­ge­biet, das Block­heiz­kraft­werk und die bun­des­weit ers­te „Pas­siv­haus­turn­hal­le“  sind untrenn­bar mit sei­nem Namen ver­bun­den.

Bir­te Pauls über­reich­te im Namen des Lan­des­vor­stan­des den Jubi­la­ren die Ehren­ur­kun­den und Win­fried Haas die „Schles­wig-Hol­stein-Medail­le der Par­tei“, die höchs­te Aus­zeich­nung der Lan­des­par­tei.

Die Anwe­sen­den saßen nach einem her­vor­ra­gen­den Essen noch lan­ge in ange­reg­ter Dis­kus­si­on zusam­men.

Offener Brief der AG 60+ Schleswig-Flensburg und Flensburg an alle Friday für Future Demonstrantinnen und Demonstranten

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler!

Laßt euch nicht ent­mu­ti­gen von Leh­re­rin­nen und Leh­rern und all den Bil­dungs­mi­nis­te­rin­nen und – minis­tern bei Euren Fri­day for Future-Demos.!

Ihr sollt wis­sen, dass gro­ße Tei­le in der Bevöl­ke­rung hin­ter Euch ste­hen und im Geis­te mit Euch demons­trie­ren für eine Welt ohne Gif­te und ohne von Men­schen gemach­tem Kli­ma­wech­sel, für eine auch in Zukunft bewohn­ba­re Welt. So auch wir, die Groß­müt­ter und -väter in der SPD in Flens­burg und Schles­wig-Flens­burg. Wir haben die­sen Brief auf unse­rer letz­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­sen.

Wir wün­schen uns eine Welt, die man guten Gewis­sens an Euch, die Enkel, ver­er­ben kann. Und wenn Ihr Ein­trä­ge in Eure Zeug­nis­se bekommt, so ist das wie ein Rit­ter­schlag. Die­se Zeug­nis­se könnt Ihr mit Stolz Euren Kin­dern und Enkel­kin­dern zei­gen – auch wenn sie Fün­fen und Sech­sen ent­hal­ten. Denn Ihr habt mit Euren Fri­day for Future-Demons­tra­tio­nen den Bür­gern gezeigt, dass Ihr sehr wohl Inter­es­se für Poli­tik und die Gesell­schaft habt den indem Ihr den Macht­ha­bern und Pro­fi­teu­ren die­ser Welt eine Lek­ti­on erteilt. Also MACHT BITTE WEITER!!

Serpil Midyatli besucht die „Kommunale Runde“ 

Der neue Kreis­vor­stand lud zum neu­en For­mat. Die „Kom­mu­na­le Run­de“ soll als Forum für die Dis­kus­si­on zwi­schen den kom­mu­nal­po­li­tisch akti­ven Genos­sin­nen und Genos­sen die­nen. Zudem sol­len auf dem direk­tem Wege Infor­ma­tio­nen aus dem Land, dem Kreis sowie vor Ort aus­ge­tauscht wer­den. Am 4. März 2019 in Jübek tra­fen sich zu die­sem Zweck Man­dats­trä­ge­rin­nen und Man­dats­trä­ger, um mit der desi­gnier­ten Lan­des­vor­sit­zen­den Ser­pil Midyat­li über die KITA-Reform der Jamai­ka-Lan­des­re­gie­rung zu spre­chen.

Es war ein Mon­tag – ein Rosen­mon­tag. Es war ein extre­mes Wet­ter – ein stür­mi­sches Wet­ter. Bei­des war für ca. 25 kom­mu­na­le Man­dats­trä­ge­rin­nen und Man­dats­trä­ger kein Grund nicht nach Jübek in den „Hotel und Gast­hof Goos“ zu kom­men. Und auch die Atmo­sphä­re im Saal war weder när­risch aus­ge­las­sen, noch war es stür­misch wild. Sach­lich aber auch kri­tisch dis­ku­tier­ten die Genos­sin­nen und Genos­sen mit Bir­te Pauls und Ser­pil Midyat­li über die mög­li­chen Aus­wir­kun­gen der KITA-Reform der Jamai­ka-Lan­des­re­gie­rung für ihre Gemein­den. Die größ­ten Her­aus­for­de­run­gen sind die Finan­zie­rung der Inklu­si­on, die Finan­zie­rung der Fach­kräf­te bei erwei­ter­ten Öff­nungs­zei­ten und die Mög­lich­keit der Wahl­frei­heit des KITA-Plat­zes durch die Eltern. Die Gemein­de­ver­tre­te­rin­nen und Gemein­de­ver­tre­ter befürch­ten auf den immensen Kos­ten sit­zen zu blei­ben ohne die Hil­fe durch das Land. Dies wür­de die Gemein­de­kas­sen über­for­dern. Ser­pil Midyat­li rief dazu auf der Lan­des­re­gie­rung aber auch dem Land­kreis­tag die Beden­ken laut­stark mit­zu­tei­len, damit die­se im Reform­pro­zess nicht unter­ge­hen. Einig waren sich alle Genos­sin­nen und Genos­sen bei dem Ziel der Bei­trags­frei­heit für die Eltern. Die SPD wird auch in Zukunft nicht von die­sem Ziel abrü­cken. Dies ist ein ent­schei­den­der Bau­stein für eine moder­ne Fami­li­en­po­li­tik. Bir­te Pauls wies in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass in alle an Schles­wig-Hol­stein gren­zen­den Bun­de­l­än­der die Bei­trags­frei­heit bereits Rea­li­tät ist und wir eine Gerech­tig­keits­lü­cke schlie­ßen müs­sen. Abge­run­det wur­de der Abend durch einen kur­zen Vor­trag aus der Kreis­tags­frak­ti­on. Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel berich­te­te haupt­säch­lich aus den Ver­ga­be­ver­fah­ren des ÖPNV im Kreis­wes­ten sowie im Kreis­sü­den. Die Frak­ti­on wird sich gegen die Bei­be­hal­tung der Pri­va­ti­sie­rung aus­spre­chen und eine Rekom­mu­na­li­sie­rung des ÖPNV in Schles­wig-Flens­burg for­dern. Des­wei­te­ren prüft die Frak­ti­on im Kreis­tag die Mög­lich­kei­ten des Aus­baus für den sozia­len Woh­nungs­bau im länd­li­chen Raum.

Gegen 22.00Uhr waren alle Stand­punk­te aus­ge­tauscht und der stür­mi­sche Rosen­mon­tag näher­te sich sei­nem Ende. Es war ein gelun­ge­ner Auf­takt und der Kreis­vor­stand freut sich über Anre­gun­gen aus den Frak­tio­nen der Gemein­de­ver­tre­tun­gen. Sagt uns, wel­ches Schwer­punkt­the­ma ihr habt. Wenn das The­ma mehr­heits­fä­hig ist, gehen wir ger­ne dar­auf ein und set­zen es auf die Tages­ord­nung der nächs­ten „Kom­mu­na­len Run­de“.

Regionalkonferenz in Tarp

Dis­kus­si­ons­freu­di­ge Genos­sin­nen und Genos­sen aus den Kreis­ver­bän­den Schles­wig-Flens­burg, Nord­fries­land und Flens­burg, der Lan­des­vor­sit­zen­de Ralf Steg­ner, Enri­co Kreft als Kan­di­dat für die Euro­pa­wahl sowie die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ser­pil Midyat­li, Kai Vogel und Bir­te Pauls folg­ten der Ein­la­dung zur Regio­nal­kon­fe­renz in den „Land­gast­hof Tarp“.

Es galt die Ergeb­nis­se der Kom­mis­sio­nen zur Par­tei­er­neue­rung zu dis­ku­tie­ren. Zur Erin­ne­rung: Der Lan­des­par­tei­tag im Novem­ber 2017 beschloss die Ein­rich­tung von Kom­mis­sio­nen zur Reform unse­res Lan­des­ver­ban­des. Die drei Kom­mis­sio­nen, also „Pro­gramm und Pro­fil“, „Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on und Pro­zes­se“ und „Mit­glie­der­ent­wick­lung und Talent­för­de­rung“, waren mit Genos­sin­nen und Genos­sen aus dem Lan­des­vor­stand, den Kreis­ver­bän­den, den Arbeits­ge­mein­schaf­ten, den Orts­ver­ei­nen sowie von den Man­dats­trä­gern aus Land, Bund  und Euro­pa besetzt. Ziel der Kom­mis­si­ons­ar­beit ist die Schär­fung des pro­gram­ma­ti­schen  Pro­fils der SPD in Schles­wig-Hol­stein, die offe­ne und nied­rig­schwel­li­ge Ein­be­zie­hung von mög­lichst vie­len Men­schen in unse­re poli­ti­sche Arbeit und die Talent­ent­wick­lung auf allen poli­ti­schen Ebe­nen?

An die­sen Abend wur­den nun die Ergeb­nis­se dis­ku­tiert.
Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu den Ergeb­nis­sen — sie­he: https://www.spd-schleswig-holstein.de/lust-auf-morgen/

Zudem gab es zwei wei­te­re The­men­ti­sche. Ralf Steg­ner berich­te­te und dis­ku­tier­te an sei­nem Tisch über die Plä­ne der Bun­des­par­tei zur Reform der Ren­te bzw. des Sozi­al­staa­tes und unser Euro­pa­kan­di­dat Enri­co Kreft war Gast­ge­ber zu eben dem The­ma Euro­pa.

Zusam­men­ge­fasst waren sich die Genos­sin­nen und Genos­sen einig, dass pro­gram­ma­tisch eine gerech­te Sozi­al­po­li­tik und Ant­wor­ten auf die Fra­gen einer Arbeits­welt 4.0 gefun­den wer­den müs­sen. Die­se The­men­be­rei­che soll­ten das Kern­the­ma sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Politik/Programmatik bil­den. Die jüngs­ten Vor­schlä­ge von Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil zur Grund­ren­te ohne Bedarfs­prü­fung sowie die Vor­schlä­ge zur Ein­rich­tung eines „Bür­ger­gel­des“ anstatt „Hartz IV“ wur­den mit Bei­fall begrüßt. In der Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on soll­ten die Kräf­te und Poten­tia­le der Orts­ver­ei­ne bes­ser gebün­delt wer­den, um schlag­fer­ti­ger agie­ren zu kön­nen. Nicht jeder Orts­ver­ein muss sei­ne eige­ne Wahl­kampf­ver­an­stal­tung abhal­ten. Da gilt es über den eige­nen Kirch­turm hin­aus zu schau­en. Auch die Zusam­men­ar­beit mit dem Lan­des­ver­band soll­te für die Orts­ver­ei­ne ein­fa­cher sein. Wei­te­re For­de­run­gen im Bezug auf Mit­glie­der­för­de­rung waren die Erstel­lung eines Leit­fa­dens für Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de und eine bes­se­re Betreu­ung von Neu­mit­glie­dern.

Die Vor­schlä­ge der Kom­mis­sio­nen und die Ergeb­nis­se der Regio­nal­kon­fe­ren­zen sol­len im nächs­ten Schritt zu Anträ­gen für den ordent­li­chen Par­tei­tag am 30. und 31. März 2019 in Nor­der­stedt umge­wan­delt wer­den.

Abschlie­ßend dank­te Ser­pil Midyat­li den Genos­sin­nen und Genos­sen für  die inten­si­ve Dis­kus­si­on und stimm­te die Genos­sin­nen und Genos­sen auf den bevor­ste­hen­den Euro­pa­wahl­kampf ein. Die­se Wahl ist rich­tungs­wei­send. Wir als SPD sind die Euro­pa­par­tei und wer­ben für die Errun­gen­schaf­ten der EU!

Erfolgreiche Landeskonferenz für SPD-Senioren des Kreises Schleswig-Flensburg

Es war Zufall, dass die Lan­des­kon­fe­renz der SPD-Senio­ren (AG 60+) in Neu­müns­ter aus­ge­rech­net am Refor­ma­ti­ons­tag statt­fand. Aber sie war geplant, bevor der Tag zum gesetz­li­chen Fei­er­tag wur­de. Die wie­der­ge­wähl­te Lan­des­vor­sit­zen­de der AG 60+, Ger­lin­de Bött­cher-Nau­diet, begeg­ne­te mit die­sem Hin­weis den kri­ti­schen Anmer­kun­gen eini­ger Dele­gier­ter.

Grund zum Fei­ern hat­te die zehn­köp­fi­ge Dele­ga­ti­on aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg. Zunächst wur­den Annet­te Kind­ler-Lurz aus Stein­berg­kir­che und Hans-Ulrich Schilf aus Lang­bal­lig in das vier­köp­fi­ge Prä­si­di­um gewählt. Dann wähl­ten die 81 Dele­gier­ten Kirs­ten Jor­dt aus Stein­berg­kir­che mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit in den Lan­des­vor­stand. Jor­dt ist auch Vor­sit­zen­de der AG 60+ im Kreis. Neben den Per­so­nal­ent­schei­dun­gen waren die Kreis-Senio­ren auch mit ihren 6 Anträ­gen – davon je 2 zum Steu­er­recht und zur künf­ti­gen Ren­ten­po­li­tik – erfolg­reich. Alle Anträ­ge wur­den ohne Gegen­stim­men ange­nom­men.

Beson­ders beein­druck­te die Dele­gier­ten das Refe­rat von Ralf Steg­ner, Lan­des­vor­sit­zen­der der SPD-Schles­wig-Hol­stein, der sich sehr kri­tisch mit dem Zustand der gro­ßen Koali­ti­on in Ber­lin aus­ein­an­der­setz­te. Auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Bun­des­vor­sit­zen­de der AG 60+, Lothar Bin­ding, wuss­te in sei­nem Gruß­wort die anwe­sen­den Dele­gier­ten mit­zu­rei­ßen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Schleswig-Holstein zur Europawahl 2019 stellen sich auf der Kreismitgliederversammlung vor

Am 24. Okto­ber 2018 tra­fen sich die Genos­sin­nen und Genos­sen aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg zur Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung im „Land­gast­hof Tarp“. Der Grund des Zusam­men­kom­mens war die Vor­stel­lung der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten der SPD Schles­wig-Hol­stein zur Euro­pa­wahl im kom­men­den Mai 2019.

Es war die ers­te öffent­li­che  Ver­an­stal­tung für Bir­te Pauls als Kreis­vor­sit­zen­de. In ihrer Eröff­nungs­re­de ging Bir­te zunächst nicht auf Euro­pa und die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten ein. Es galt einen Geburts­tags­gruß zu über­mit­teln. Die Vor­sit­zen­de der AG 60+ und das Kreis­vor­stands­mit­glied Kirs­ten Jor­dt fei­er­te am 24. Okto­ber ihren 70. Geburts­tag. Die Genos­sin­nen und Genos­sen in der „Ulen­stuv“ bekun­de­ten eben­falls ihre Glück­wün­sche mit einem gro­ßen Applaus für Kirs­ten. Danach ging Bir­te kurz auf das nach­bar­schaft­li­che Ver­hält­nis zu Däne­mark (eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit) und auf die Wich­tig­keit der kom­men­den Euro­pa­wahl ein. Es wird eine rich­tungs­wei­sen­de Wahl sein und es geht um den Kurs in der EU. Ent­we­der die EU-Befür­wor­ter gewin­nen wie­der an Stär­ke oder die rechts­po­pu­lis­ti­schen und natio­na­lis­ti­schen Kräf­te über­neh­men die Ober­hand. Bir­te sprach nicht ohne Besorg­nis über die poli­ti­sche Gegen­wart in der EU und der feh­len­den Zustim­mung für die euro­päi­sche Idee in eini­gen Bevöl­ke­rungs­grup­pen.

Es ist umso erfreu­li­cher, dass sich in der SPD Schles­wig-Hol­stein für die Wahl fünf euro­pa­be­geis­ter­te Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für den ers­ten Lis­ten­platz bewer­ben. In einer kur­zen Vor­stel­lung­re­de und anschlie­ßend in den Dis­kus­sio­nen an fünf ver­schie­de­nen Tischen stell­ten sich Del­a­ra Burk­hardt aus dem Kreis­ver­band Stor­marn, Enri­co Kreft aus Lübeck, Karin This­sen aus Itze­hoe, Marc Tim­mer aus Nord­fries­land sowie Niklas Will­ma aus Neu­müns­ter vor. Die Gesprä­che an den Tischen waren sehr viel­fäl­tig, u.a. wur­de über die Mög­lich­kei­ten der Besei­ti­gung der Flucht­ur­sa­chen durch die EU in Nord­afri­ka, über eine Wen­de der EU-Agrar­po­li­tik oder über die Mög­lich­kei­ten der Ein­rich­tung eines EU-Sozi­al­sys­tems dis­ku­tiert. Alle Anwe­sen­den waren sehr inter­es­siert an den Vor­stel­lun­gen der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten und nut­zen ihre Mög­lich­keit zur Befra­gung sehr inten­siv. Nach einer kur­zen Zeit wur­de offen­bar, dass die Mehr­zahl der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten sehr eng mit der EU bzw. der euro­päi­schen Idee ver­bun­den sind, bei­spiels­wei­se ist Karin This­sen eine Deutsch-Fran­zö­sin, Marc Thim­mer arbei­te­te sechs Jah­re für die EU in Brüs­sel oder Del­a­ra Burk­hardt ist als stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de der Jusos euro­pa­weit mit jun­gen Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten ver­netzt. In die­sem Zusam­men­hang waren die Vor­schlä­ge von Enri­co Kreft sehr span­nend. Er plä­dier­te dazu Euro­pa bes­ser „fühl­bar“ zu machen und setzt auf einen Aus­bau der Städ­te­part­ner­schaf­ten oder des Schü­ler-, Stu­den­ten- und Aus­zu­bil­den­den­aus­tau­sches.

Gegen 21.45 Uhr been­de­te Bir­te den Abend. Früh genug für die mit dem Zug ange­reis­ten Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten. Der Kreis­vor­stand bedankt sich bei den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für das Kom­men und für die Gesprä­che. Nun ent­schei­det der Lan­des­par­tei­tag am 3. Novem­ber 2018 wer für unse­re Lan­des­lis­te auf Nr. 1 kan­di­diert. Wir wün­schen allen fünf alles Gute und viel Glück. Als letz­tes ver­wies Bir­te auf eine Ange­le­gen­heit in eige­ner Sache. Auf­grund der Ereig­nis­se in Ber­lin, Bay­ern und Hes­sen wird es am 20. Novem­ber 2018 eine außer­or­dent­li­che und par­tei­öf­fent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung geben. Eine Ein­la­dung wird noch ver­sandt.

SPD-Landesgeschäftsführer Borchert beim Dagebüller Gespräch

Das halb­jähr­lich in einer Halb­tags- oder Ganz­tags­ver­an­stal­tung durch­ge­führ­te Dage­bül­ler Gespräch ist ein For­mat, das die Arbeits­ge­mein­schaf­ten für Bil­dung in der SPD (AfB) aus Nord­fries­land, Flens­burg und Schles­wig-Flens­burg vor vier Jah­ren ins Leben geru­fen hat­ten. Zum 8. Dage­bül­ler Gespräch wur­de Götz Bor­chert, seit 2017 Lan­des­ge­schäfts­füh­rer der SPD, zur Dis­kus­si­on über poli­ti­sche und päd­ago­gi­sche Fra­gen ein­ge­la­den. Das Dage­bül­ler Gespräch ver­steht sich selbst als päd­ago­gi­sche Ide­en­werk­statt, in der The­men ohne Zeit­druck aus­führ­lich und tie­fer­ge­hend dis­ku­tiert wer­den kön­nen.

Nach­dem Bor­chert sei­ne Aus­füh­run­gen zur Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur der SPD („Die SPD wir mit den Jah­ren auch im Alters­durch­schnitt ihrer Mit­glie­der rasant älter“), zur Kam­pa­gne­fä­hig­keit  („400 der 459 Orts­ver­ei­ne im Land waren zur Kom­mu­nal­wahl im Mai 2018 mit eige­nen Lis­ten ange­tre­ten“) und zur Neu­ori­en­tie­rung des Par­tei­en­sys­tems („Wir brau­chen inno­va­ti­ve Ide­en und neue pro­gram­ma­ti­sche Impul­se“) gemacht hat­te, kam Stim­mung bei der Dis­kus­si­on von zwei päd­ago­gi­schen The­men auf: Umwand­lung von G8 zu G9 und poli­ti­sche Bil­dung. Einig waren sich die Teil­neh­mer, dass der neue Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther kurz vor der Land­tags­wahl 2017 mit dem Schwenk von G8 zu G9 ein viel­leicht mit wahl­ent­schei­den­des The­ma besetzt hat­te, auf das die Lan­des-SPD kei­ne rich­ti­ge Ant­wort wuss­te. Dass mit den bestehen­den Gemein­schafts­schu­len schon ein funk­tio­nie­ren­des G9-Modell im Lan­de vor­han­den war, stieß bei den gym­na­sial­ori­en­tier­ten Bil­dungs­bür­gern auf kein Inter­es­se. Aller­dings ver­wies Bor­chert auch auf Umfra­ge­er­geb­nis­se: Bil­dungs­po­li­ti­sche The­men wären nicht wahl­ent­schei­den­der gewe­sen als ande­re The­men, wie Ana­ly­sen nach der Wahl bestä­tig­ten.

Hoch­emo­tio­nal wur­de anschlie­ßend das The­ma poli­ti­sche Bil­dung dis­ku­tiert. Die­se müss­te ange­sichts eines offen­sicht­li­chen Neo­na­tio­na­lis­mus und Rechts­rut­sches in der Gesell­schaft viel frü­her in den Schu­len zum The­ma wer­den. Am bes­ten schon ab Klas­sen­stu­fe fünf soll­te die poli­ti­sche Bil­dung zum ver­bind­li­chen Lern­in­halt wer­den. Offen blieb, ob sie als ein eige­nes Fach oder fächer­über­grei­fend als Quer­schnitts­auf­ga­be behan­delt wer­den soll­te. Einig waren sich die Teil­neh­mer dar­über, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht noch mehr „drö­gen Lehr­stoff“ auf­neh­men soll­ten, son­dern dort abge­holt wer­den müss­ten, wo sie ste­hen. Jugend­bei­rä­te oder Aktio­nen zu kin­der- und jugend­re­le­van­ten The­men sei­en dazu gute Mög­lich­kei­ten.

Bei den nächs­ten Dage­bül­ler Gesprä­chen woll­ten die Teil­neh­mer The­men wie gebun­de­ne Ganz­tags­schu­len, die Inklu­si­on in der Sekun­dar­stu­fe und die Gleich­stel­lung der Gemein­schafts­schu­len als zwei­te wei­ter­füh­ren­de Säu­le im Schul­sys­tem dis­ku­tie­ren. Erst­mals hat­ten sich auch Kie­ler AfB-Mit­glie­der auf den Weg nach Dage­büll gemacht, so dass eine Erwei­te­rung des Dage­bül­ler Dia­logs  im Raum steht.

Kreismitgliederversammlung zum Thema Europa am 24.10.

Am 24.10. kom­men die 5 Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Euro­pa­wahl 2019 der SPD Schles­wig-Hol­stein in den Tar­per Land­gast­hof. Del­a­ra Burk­hardt, Enri­co Kreft, Dr. Karin This­sen, Marc Tim­mer und Niklas Will­ma kom­men auf Ein­la­dung des Kreis­ver­ban­des, um mit den Genos­sin­nen und Genos­sen  aus dem Kreis über Euro­pa zu spre­chen. Ab 19:00 stel­len sich die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten vor und freu­en sich auf einen regen Aus­tausch mit Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten aus dem Kreis Schles­wig-Flens­burg — denn Euro­pa geht uns alle an!

Birte Pauls zur Kreisvorsitzenden gewählt.

Die SPD Schles­wig-Flens­burg hat eine neue Spit­ze. Am 22. Sep­tem­ber 2018 im „Land­gast­hof Tarp“ wähl­te der Kreis­par­tei­tag Bir­te Pauls zur neu­en Vor­sit­zen­den. Der Vor­gän­ger Ralf Wro­bel trat nach 9 Jah­ren Amts­zeit nicht mehr an und kann sich nun mit vol­lem Ein­satz dem Frak­ti­ons­vor­stand im Kreis­tag wid­men.

Pünkt­lich um 10Uhr und moti­viert den Kreis­par­tei­tag zu nut­zen, ver­sam­mel­ten sich die 62 Dele­gier­ten  und Gäs­te im „Land­gast­hof Tarp“. Als Gäs­te konn­ten auch die Kreis­vor­sit­zen­den der Nach­bar­krei­se, also Cars­ten F. Sören­sen aus Nord­fries­land, Jus­tus Kle­be aus Flens­burg und Sön­ke Rix aus Rends­burg-Eckern­för­de begrüßt wer­den. Alle drei beton­ten in ihren Gruß­wor­ten die Wich­tig­keit der nach­bar­schaft­li­chen Bezie­hun­gen und die Einig­keit der Sozi­al­de­mo­kra­tie gegen rech­te Umtrie­be in den Par­la­men­ten sowie in der Gesell­schaft. Der Kreis­par­tei­tag stimm­te den Red­nern mit einem deut­li­chen Applaus zu. Der schei­den­de Kreis­vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel appel­lier­te in sei­nem letz­ten Rechen­schafts­be­richt an die Genos­sin­nen und Genos­sen nach außen geschlos­se­ner auf­zu­tre­ten. Der Kreis­ver­band soll­te sich nicht von dem bun­des­po­li­ti­schen Cha­os anste­cken las­sen. Des­wei­te­ren kri­ti­sier­te Wro­bel den feh­len­den Rück­halt der Genos­sin­nen und Genos­sen vor Ort durch die Bun­des­po­li­tik. „Wir haben ein Glaub­wür­dig­keits­pro­blem. Wir müs­sen uns auf unse­re Grund­wer­te besin­nen. Die SPD muss wie­der die Par­tei der soge­nann­ten „klei­nen Leu­te“ sein!“ so Wro­bel. Auf den Abschied als Kreis­vor­sit­zen­der blickt Wro­bel mit Weh­mut und Freu­de zugleich. Weh­mut auf­grund der Freu­de des Amtes. Trotz aller Wid­rig­kei­ten hat Wro­bel den Job als Kreis­vor­sit­zen­den ger­ne gemacht und ist mit den meis­ten Genos­sen im Kreis zumin­dest ein­mal ins Gespräch gekom­men. Wro­bel fand die rich­ti­gen Wor­te. Nach sei­ner Rede stand der Par­tei­tag zwei Minu­ten klat­schend auf. Sicht­lich gerührt nahm er das Abschieds­ge­schenk an.

Es folg­te die Dis­kus­si­on über diver­se Anträ­ge. Dis­zi­pli­niert und ernst­haft wur­de jeder Antrag dis­ku­tiert. Wei­test­ge­hend wur­de dem Votum der Antrags­be­ra­tungs­kom­mis­si­on gefolgt. Die wohl hef­tigs­te Dis­kus­si­on ent­brann­te bei den Anträ­gen bzw. einem Antrag und einer Reso­lu­ti­on über die Arbeit von Bun­des­par­tei­che­fin Andrea Nah­les im Zusam­men­hang mit der Cau­sa Hans-Georg Maaßen (noch Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­dent). Der Unmut über das Ber­li­ner Spät­som­mer­thea­ter war allen Genos­sin­nen und Genos­sen anzu­mer­ken. Der Tenor der Bei­trä­ge ging deut­lich in die Rich­tung, dass Nah­les eine schlech­te Figur abge­ge­ben hat und der Deal mit der Abset­zung bzw. Straf­be­för­de­rung Maaßens nicht zu ver­mit­teln sei. Den­noch spra­chen sich die Mehr­zahl der Red­ne­rin­nen und Red­ner gegen eine Abset­zung von Andrea Nah­les aus. Das wür­de nur zu einer wei­te­ren Beschäf­ti­gung mit sich selbst füh­ren. Die Ver­ant­wort­li­chen, nament­lich Horst See­ho­fer und Hans-Georg Maaßen, sol­len laut den Genos­sin­nen und Genos­sen gehen. Der Gast und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Sön­ke Rix sowie unse­re Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bir­te Pauls unter­stütz­ten in ihren Rede­bei­trä­gen die­se Hal­tung.

Nach­dem sich die Gemü­ter im Saal nach der hit­zi­gen Dis­kus­si­on zu den tages­ak­tu­el­len Tur­bu­len­zen beru­hi­gen, lei­te­te das Prä­si­di­um die Wahl des neu­en Vor­stan­des ein. Mit einem Ergeb­nis von 82% der abge­ge­be­nen Stim­men wur­de Bir­te Pauls zur neu­en Kreis­vor­sit­zen­den gewählt. In ihrer Bewer­bungs­re­de ging Pauls auf die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se in der Par­tei ein. Alle Berei­che müs­sen auf den Prüf­stand, die Par­tei muss lau­ter und bes­ser sicht­bar nach außen wer­den. Pauls möch­te mit dem neu­en Kreis­vor­stand die inhalt­li­che Arbeit ver­stär­ken, d.h. die Kreis­tags­frak­ti­on und der Kreis­vor­stand sol­len in Zukunft enger zusam­men arbei­ten. Gemein­sam soll die Arbeit öffent­lich­keits­wirk­sam dar­ge­stellt wer­den. Auch die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Kreis­ver­band und den Orts­ver­ei­nen soll inten­si­viert und wei­ße Fle­cken bes­ser in das Par­tei­le­ben ein­ge­bun­den wer­den. Zudem sind Pauls die Bezie­hun­gen zu den benach­bar­ten Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten eine wich­ti­ge Ange­le­gen­heit. Aus­drück­lich meint sie nicht nur die Bezie­hun­gen zu Nord­fries­land, Rends­burg-Eckern­för­de und Flens­burg, son­dern auch zur däni­schen “Soci­al­de­mo­kra­ter­ne“. Den geschäfts­füh­ren­den Vor­stand ergän­zen als 1. Stell­ver­tre­ter Hei­ko Sie­bel-Huff­mann (OV Treia), als 2. Stell­ver­tre­ter Hen­rik Vogt (OV-Schles­wig) und als Kas­sie­rer Ingo Obst (OV-Wan­de­r­up). Han­na Han­sen (OV Treia) wur­de in ihrem Amt als Schrift­füh­re­rin bestä­tigt eben­so wie Tor­ge Johann­sen (OV Jübek) als Bei­sit­zer für die Pres­se­ar­beit. Neu im Vor­stand ist Finn-Ole Höp­ner (OV Sil­ber­stedt) als Bei­sit­zer für die Inter­net­ar­beit. Als Bei­sit­zer des Vor­stan­des wur­den gewählt: Inke Asmus­sen (OV Schles­wig), Kirs­ten Jor­dt (OV Stein­berg­kir­che), Kat­ja Keh­rer (OV Strux­dorf), Andre­as Kup­per­schmidt ( OV Süd­er­bra­rup) Tan­ja Lee­se (OV Tarp), Rotraud Rasch (OV Fahr­dorf), Leon­hard Rohr­mo­ser (OV Schles­wig) und Thors­ten Schacht (OV Kap­peln). Revi­so­ren: Jür­gen Augus­tin (OV Nübel), Mari­na Han­sen , Stein­berg­kir­che und Mat­thi­as Hjor­d­thus (OV Nübel), Vor­sitz Schieds­kom­mis­si­on: Rein­hard Mül­ler ( OV Kropp), Stellv. Vor­sitz Schieds­kom­mis­si­on: Mari­on Call­sen-Mumm (OV Schles­wig) und Har­ry Men­de (OV Kap­peln), Mit­glie­der der Schieds­kom­mis­si­on: Fabi­an Parohl (OV Kropp), Chris­ta Con­rad (OV Schles­wig), Wil­fried Zie­mer (OV Dol­ler­up) und Bet­ti­na Koch (OV Fahr­dorf).

Die neue Vor­sit­zen­de Bir­te Pauls und der alte Vor­sit­zen­de Ralf Wro­bel über­ga­ben den aus­ge­schie­de­nen Mit­glie­dern des Kreis­vor­stan­des ein klei­nes Prä­sent. Bei­de beton­ten ihre Dank­bar­keit gegen­über den nun ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern des Kreis­vor­stan­des. Dann war es geschafft, gegen 17Uhr wur­de der Par­tei­tag geschlos­sen. Es war ein guter Tag für die SPD Schles­wig-Flens­burg. Die Genos­sin­nen und Genos­sen dis­ku­tier­ten enga­giert und bewie­sen gro­ße Aus­dau­er. Nur so kann eine geball­te Tages­ord­nung bewäl­tigt wer­den! Mit Bir­te Pauls steht nun eine Genos­sin mit einer sehr guten Ver­net­zung zum Lan­des­ver­band an der Spit­ze. Der Kreis­vor­stand ist im Geschlech­ter­ver­hält­nis aus­ge­gli­chen und alle Alters­grup­pen sind ver­tre­ten. Nun gilt es die Par­tei­struk­tur posi­tiv und nach­hal­tig zu ver­bes­sern und unse­re guten Ide­en dann adäquat zu kom­mu­ni­zie­ren!

Der SPD Kreisvorstand sieht den Zeitpunkt gekommen, Stellung zu der Situation der SPD in Landballig zu nehmen

Kers­tin und Frank Han­sen aus Lang­bal­lig sind ein ver­hei­ra­te­tes Paar. Sie ist Genos­sin und er bei der AfD. Die­ser Umstand allein ist Pri­vat­sa­che und geht nie­man­den etwas an. Dies hat der SPD Kreis­vor- stand in der Ver­gan­gen­heit immer betont: Kei­ne Mit­haft für Ehe­part­ner. Wenn die­ses Paar sich je- doch in die Öffent­lich­keit begibt(u.a. wie beim Auf­tritt in der Fern­seh­sen­dung „Maisch­ber­ger“) und­wenn die Pro­vo­ka­tio­nen des Frank Han­sen aktiv durch sei­ne Frau Kers­tin ver­le­sen wer­den, dann ver- lässt das Paar den pri­va­ten Schutz­raum und wird auc

Zum kon­kre­ten Anlass: So gesche­hen auf der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung der Gemein­de­ver­tre­tung in Lang­bal­lig am 13.06.2018. In der vori­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode waren die Ehe­leu­te Han­sen gemein­sam Mit­glied des Gre­mi­ums, sie für die SPD und er für die ört­li­che Wäh­ler­ge­mein­schaft. Nach der Kom­mu­nal­wahl am 07. Mai 2018 trenn­ten sich ihre poli­ti­schen Wege, d.h. sie bleibt für die SPD in der Gemein­de­ver­tre­tung und er zog für die AfD in den Kreis­tag. Die­ser Kreis­tag tag­te am 13.06.2018 par­al­lel zur Gemein­de­ver­tre­tung in Lang­bal­lig. Frank Han­sen war aber den­noch irgend­wie anwe­send. Sei­ne Frau Kers­tin Han­sen ver­las einen Brief bzw. poli­ti­sche Erklä­rung ihres Man­nes, indem er sich für die ver­gan­ge­nen fünf Jah­re bei sei­nen Mit­strei­tern von der Wäh­ler­ge­mein­schaft bedank­te. Allein die­ses Vor­le­sen des Brie­fes der SPD-Genos­sin Kers­tin Han­sen war schon sehr kuri­os und ist für den SPD-Kreis­vor­stand Schles­wig- Flens­burg schwer nach­zu­voll­zie­hen. In Lang­bal­lig gäbe es laut Frank Han­sen die höchs­te Dich­te von AfD-Mit­glie­dern in ganz Schles­wig-Hol­stein. Die­se Mit­glie­der ver­hal­ten sich jedoch schwei­gend und fürch­ten eine Stig­ma­ti­sie­rung und Aus­gren­zung. Für Frank Han­sen gibt es in die­sem Land kei­ne freie­Mei­nungs­äu­ße­rung. Zitat: „Ganz ein­fach, weil die­se Bür­ger Angst vor der Stig­ma­ti­sie­rung und Aus- gren­zung haben, wie es die Fami­lie Han­sen — und nicht Frank Han­sen — teil­wei­se erle­ben kann. Wenn die­ses Land ein frei­es Land blei­ben soll, dann muss es mög­lich sein sich unbe­scha­det zu sei­ner Mei- nung zu beken­nen.“ Mit­glie­der der „Alt­par­tei­en“, z.B. der Grü­nen sei­en für Frank Han­sen kei­ne „Ma- cher“, son­dern „Bevor­mun­der“. All dies Ver­le­sen von der Genos­sin Kers­tin Han­sen.

Am 02. Juli 2018 tag­te der Kreis­vor­stand der SPD Schles­wig-Flens­burg und natür­lich wur­de auch über die Vor­gän­ge der lang­bal­li­ger Sit­zung dis­ku­tiert. Der SPD-Kreis­vor­stand distan­ziert sich auf das Schärfs­te von der Wie­der­ga­be von AfD Tex­ten durch eige­ne Genos­sen sowie vom Inhalt des ver­le­sen­den Brie­fes und miss­bil­ligt das Ver­hal­ten der Genos­sin Kers­tin Han­sen! Es ist nicht das ers­te Mal, dass sich Kers­tin Han­sen zu der­ar­ti­gen Pro­vo­ka­tio­nen hin­rei­ßen lässt. Sie erweckt zuneh­mend den Ein­druck der Nähe zu eini­gen Posi­tio­nen der AfD. Der SPD Kreis­ver­band steht zur Wer­te­hal­tung der Sozi­al­de­mo­kra­tie gegen Frem­den­hass und Aus­gren­zung. Wir leh­nen die rechts­po­pu­lis­ti­schen Paro­len der AfD ab und tre­ten denen, die spal­ten und het­zen, ent­schie­den ent­ge­gen. Wir for­dern Kers­tin Han­sen auf, sich end­lich klar zu beken­nen und nicht als Steig­bü­gel­hal­ter für die AfD zu agie­ren. Im Kreis­vor­stand wur­de unter ande­rem auch dis­ku­tiert, inwie­weit es sich bei dem Ver­hal­ten der ehe­ma­li­gen Kreis­spre­che­rin um ein par­tei­schä­di­gen­des Ver­hal­ten han­delt, und ob die­ser Vor­gang ein Fall für ein par­tei­in­ter­nes   Schieds­ver­fah­ren ist. Ein­stim­mig sprach sich der Vor­stand für eine poli­ti­sche Miss­bil­li­gung aus und hält sich wei­te­re Schrit­te vor.